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Unter großem Druck: Neuenbürgs Trainer Roni Mesic.   Hennrich, PZ-Archiv
Unter großem Druck: Neuenbürgs Trainer Roni Mesic. Hennrich, PZ-Archiv
18.02.2016

Für den HC Neuenbürg zählt nur ein Sieg

Pforzheim. Nach acht Niederlagen in Serie, das letzte Erfolgserlebnis resultiert vom November, zählt für Badenliga-Schlusslicht HC Neuenbürg am Samstag gegen den TV Hardheim nur ein Heimerfolg. Mit Marco Langjahr hat man auf dem Buchberg das wohl letzte Ass aus dem Ärmel gezogen, dieses hilft aber nur dann weiter, wenn mit Pietrucha, David Mönch und Durajka auch die anderen Trümpfe in den Reihen der Mesic-Truppe stechen.

Wenn die SG Pforzheim/Eutingen II beim TV Friedrichsfeld mit ihren Chancen nicht so leichtfertig umgeht wie zuletzt in Plankstadt, sollte für die Mannen von Carsten Lipps in der Quadrate-stadt etwas zu reißen sein.

In der Landesliga ist der TV Ispringen nach zwei Niederlagen im Heimspiel gegen die SG Hambrücken/Weiher in Zugzwang, sonst ist die gute Ausgangsposition in Richtung neue Verbandsliga wieder verspielt. Ein Sieg wäre auch Schützenhilfe für die HSG TB/TG 88 Pforzheim, die im Heimspiel gegen die Tschft. Durlach endlich wieder einmal Zählbares braucht. Die starke Leistung in der Vorrunde in Durlach sollte den Mannen von Patrick Hammer Mut machen.

Mit dem Rückhalt aus dem Drittliga-Kader rollt die TGS Pforzheim II derzeit die Landesliga von hinten auf. In der augenblicklichen Verfassung kann man der Truppe von Florian Taafel sogar im Heimspiel gegen Spitzenreiter TG Eggenstein den Sieg zutrauen.

In der Badenliga der Frauen wird der HSG TB/TG 88 Pforzheim II im Treffen gegen den TV Brühl wohl auch das Heimrecht nichts nutzen, weil es diesmal keine Unterstützung aus dem Drittligakader gibt. Annika Henschel, die in der Vorwoche im Spiel in Königshofen mit 15 Treffern die Alleinunterhalterin spielte, läuft unmittelbar nach dem Spiel der Badenliga-Mannschaft im Bundesliga-Team mit auf.

In der Landesliga der Frauen kann Spitzenreiter SG Pforzheim/Eutingen die Vorbereitungen für die Meisterschaftsfeier starten, sollte man bei der Tschft. Mühlburg gewinnen.

Wenn die Saison Nummer zwei auf Verbandsebene Realität werden soll, muss der HC Neuenbürg seine Hausaufgabe gegen den TV Knielingen II erfolgreich lösen. Das Schlüsselspiel mit den ebenfalls gefährdeten Karlsruherinnen wird freilich auch im Kopf entschieden.