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Karlsruher SC

Für das Team von Alois Schwartz geht es am Montag ins Trainingslager nach Tirol. Foto: dpa/Kah
Für das Team von Alois Schwartz geht es am Montag ins Trainingslager nach Tirol. Foto: dpa/Kah
08.07.2018

Für den Karlsruher SC geht es ins Trainingslager nach Tirol

Karlsruhe. Die heiße Phase der Saison-Vorbereitung beginnt. Am Montag macht sich Fußball-Drittligist Karlsruher SC auf den Weg nach Tirol, ins Trainingslager ins österreichische Waidring.

In den bisher zweieinhalb Wochen seit dem Trainingsauftakt am 20. Juni haben die Schützlinge von Trainer Alois Schwartz vor allem im konditionellen Bereich gearbeitet. Ab sofort beginnt der Feinschliff, technische und taktische Gesichtspunkte stehen im Vordergrund. Die diesbezüglichen Fortschritte seiner Spieler kann der KSC-Coach dann in den Testspielen am kommenden Samstag (13 Uhr in Grassau am Chiemsee) gegen den englischen Zweitligisten FC Brentford und drei Tage später, in St. Ulrich am Pillersee gegen den von Markus Kauczinski trainierten FC St. Pauli überprüfen.

Drei Torhüter und 24 Feldspieler – darunter vier A-Junioren – nimmt Schwartz mit ins achttägige Trainingslager. Vor Ort soll schnellstmöglich ein noch zu verpflichtender Innenverteidiger zu den Wildparkprofis stoßen. Die Spieler, denen der KSC nahegelegt hat, sich einen neuen Verein zu suchen – Nathaniel Amamoo, Severin Buchta, Malik Karaahmet, Alexander Siebeck und Valentino Vujinovic – müssen zu Hause bleiben. Dieses Quintett blieb auch am Sonntag, als der KSC im Rahmen seines zum 20. Mal durchgeführten Familientags seine neue Mannschaft präsentierte, außen vor und fehlte natürlich auch bei der anschließenden Autogrammstunde. Zur Jubiläumsausgabe der traditionellen Veranstaltung fanden bei herrlichem Sommerwetter gut 15.000 Besucher den Weg in den Wildpark.

Am Tag zuvor hatte der KSC im pfälzischen Bellheim sein viertes und letztes Vorbereitungsspiel in der Region bestritten. Gegner im Franz-Hage-Stadion des FC Phönix war vor 525 Zuschauern der aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aufgestiegene Südwest-Regionalligist FK Primasens. Zweimal Saliou Sané (16. und 36.) und dazwischen Marvin Pourié (18.) sorgten für eine klare Pausenführung der KSCler. Kurz nach dem Seitenwechsel setzte dann Florent Muslija einen Foulelfmeter nur an den Pfosten (49.). Von da an ging bei den Schwartz-Schützlingen, bei denen die Neuzugänge Kyoung-Rok Choi (muskuläre Probleme), Justin Möbius (Hüfte verdreht), Marin Sverko (Rückenprobleme) und Martin Röser (Muskelfaserriss) fehlten, nicht mehr viel zusammen. Zwar erzielte Burak Camoglu noch das 4:0 für den KSC (77.). Yasin Özcelik aber gelang kurz darauf der Ehrentreffer für den FKP (77.). „Wir hätten in den ersten 45 Minuten noch zwei, drei Tore machen können“, fasste Schwartz die Partie gegen bisher klassenhöchsten Gegner zusammen. „Hinter raus war es dann ein bisschen zäh und die Jungs müde.“

Der KSC brachte in Bellheim folgende Spieler zum Einsatz: Uphoff (46. Müller), Thiede, Gordon (46. Jansen), Pisot (59. Stoll), Roßbach (46. Kircher), Bülow (59. Hanek), Muslija (59. Stroh-Engel), Wanitzek (77. Muslija), Lorenz (46. Camoglu), Sané (46. Batmaz), Pourié (46. Fink).