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Gegen den SV Meppen ist der Torinstinkt von Marvin Pourié gefragt. Foto: dpa
Gegen den SV Meppen ist der Torinstinkt von Marvin Pourié gefragt. Foto: dpa
19.04.2019

Für den Karlsruher SC zählen im Endspurt nur noch Siege

Karlsruhe. Fünf Spieltage stehen in der Dritten Liga noch auf dem Programm. „15 Zähler sind noch zu vergeben“, sagt Oliver Kreuzer, der Sportdirektor des Karlsruher SC. „Wir wollen alle fünf Spiele zu gewinnen.“ Denn dann kämen die Wildparkprofis mindestens als Zweiter ins Ziel und die Rückkehr in die Zweite Liga wäre perfekt.

Zunächst müssen die Blau-Weißen ihre Hausaufgabe am Samstag gegen den SV Meppen (14 Uhr) lösen. Dafür sieht Oliver Kreuzer Cheftrainer Alois Schwartz und seine Schützlinge „gut gerüstet“. Die Form habe trotz des jüngsten 0:0 in Würzburg gestimmt. Alois Schwartz blickt mit einem lachenden und weinenden Auge zurück. Einerseits sei sein Team für den Aufwand „nicht belohnt“, andererseits für das Auslassen ihrer Torchancen aber auch „nicht bestraft“ worden, wie das zwei Wochen zuvor, bei der 0:2-Niederlage in Wiesbaden der Fall war.

Jetzt hofft der KSC-Coach, dass seine Mannschaft die in Würzburg gezeigte Leistung auch gegen Meppen abrufen können. Diese Hoffnung verbindet er mit einem Appell: „Dass wir auf dem Platz und die Zuschauer auf den Rängen ein Feuerwerk abbrennen. Nur gemeinsam können wir unser Ziel erreichen. Wir haben noch drei Heimspiele – da brauchen wir jeden Zuschauer und jeden Fan.“

Verlust von Platz zwei droht

Alles andere als ein Sieg gegen die Emsländer, die den KSC bei dessen 3:2-Erfolg im Hinspiel nach seiner frühen 3:0 gegen Ende des Spiels noch stark in Verlegenheit brachten, wäre vermutlich mit dem erneuten Verlust von Tabellenplatz zwei verbunden. Meppen hat sich nach einer schwachen Vorrunde (Drittletzter) stabilisiert und rangiert in der Rückrundentabelle mit 24 Punkten auf Platz vier – der KSC ist mit einer Ausbeute von 21 Zählern sogar nur Sechster. Vor allem auf Meppens Torjäger Nick Proschwitz (zwölf Treffer), muss der KSC ein Auge haben.

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Camoglu, Stiefler, Wanitzek, Lorenz – Fink – Pourié

Osnabrück vor dem Aufstieg

Drittliga-Tabellenführer VfL Osnabrück kann in der Woche seines 120-jährigen Bestehens den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt machen. Fünf Spieltage vor dem Saisonende haben die Niedersachsen zwölf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sollte der VfL am Samstag (14.00 Uhr/ NDR) sein Heimspiel gegen den VfR Aalen gewinnen und einer der Verfolger Karlsruher SC oder SV Wehen Wiesbaden nicht gewinnen, wäre die Zweitliga-Rückkehr nach acht Jahren vorzeitig perfekt.