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 Foto: PZ:Archiv 

Für die Ringer des SV 98 Brötzingen geht es ums Ganze

Pforzheim. Wenn die Brötzinger Ringer am Wochenende den letzten Wettkampf der Verbandsliga-Saison 2019 bestreiten, steht viel auf dem Spiel. Im Duell mit dem ASV Daxlanden geht es am Samstag (20.00 Uhr, Ringerhalle an der Wildbader Straße) um nicht weniger als den Klassenerhalt. Bei einer Niederlage ist der SV 98 Brötzinger abgestiegen, bei einem Sieg müssen sie auf Schützenhilfe der Eppelheimer Griffkünstler hoffen, die zeitgleich gegen den Brötzinger Konkurrenten SRC Viernheim II antreten.

Brötzingen und Viernheim sind punktgleich, da Viernheim aber den direkten Vergleich gewonnen hat (18:20 und 25:12), wenn beide Mannschaften auch nach dem letzten Duell punktgleich dastehen.

Dabei hätte Brötzingen zuletzt im Wettkampf bei der RKG Reilingen/Hockenheim einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen können. Am Ende stand aber eine 14:17-Niederlage, einmal mehr ein unglückliches Resultat, wie Holger Stuible berichtet. Die Brötzinger konnten nämlich die Gewichtsklasse Greco 66 Kilogramm nicht besetzen und gaben hier vier Punkte ab. Den Vierer wiederum sicherte sich der Gegner mit einem übergewichtigen Athleten in dieser Klasse. Hätten die Brötzinger also jemanden aufgeboten, der das Gewichtslimit gebracht hätte – egal wen –, hätten sie den ganzen Wettkampf gewonnen. So aber waren die Vierer-Wertungen von Joel Leon Roschko sowie Petru und Constantin Palii sowie der Zweier von Eduard Reich zu wenig. Boris Sava zog überraschend den Kürzeren, wobei die Brötzinger etwas mit dem Mattenleiter haderten.

Die Personalprobleme waren also auch in Reilingen offensichtlich. Gegen Daxlanden am Samstag sind aber laut Stuible alle Gewichtsklassen besetzt. „Wir müssen alles geben, wir wollen in der Klasse bleiben“, sagt der Vorsitzende und bemüht das Prinzip Hoffnung: „Nächstes Jahr wird es besser.“ Das dann aber hoffentlich noch in der Verbandsliga.