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Sollte es mit der Fusion von FC Germania Brötzingen und 1. FC Eutingen klappen, wünschen sich die Vereinsverantwortlichen einen dritten Platz auf dem Vereinsgelände auf der Wilferdinger Höhe und eine weitere Flutlichtanlage, um das gestiegene Trainings- und Spielaufkommen bewältigen zu können.
Sollte es mit der Fusion von FC Germania Brötzingen und 1. FC Eutingen klappen, wünschen sich die Vereinsverantwortlichen einen dritten Platz auf dem Vereinsgelände auf der Wilferdinger Höhe und eine weitere Flutlichtanlage, um das gestiegene Trainings- und Spielaufkommen bewältigen zu können. © PZ-Archiv
11.10.2010

Fusion Germania Brötzingen/FC Eutingen vor dem Anpfiff

PFORZHEIM. Fusion heißt das Zauberwort in der Vereinslandschaft im Pforzheimer Fußball. Aus 1. FC und VfR Pforzheim ist bereits der 1. CfR Pforzheim geworden, aus dem Türkischen SV Pforzheim 1969 und dem SV Germania Union Pforzheim der neue Club GU/Türkischer SV Pforzheim. Und in den nächsten Wochen könnte eine weitere Fusion beschlossen werden, wenn die Mitglieder von FC Germania Brötzingen und 1. FC Eutingen einem Zusammenschluss zustimmen. Schon jetzt wird erfolgreich kooperiert.

Am 22. Oktober stimmen die Mitglieder von FC Germania Brötzingen über eine Fusion mit dem 1. FC Eutingen ab. Anfang 2011 sind die Mitglieder des FCE gefragt. Und dann soll auch in einer Umfrage der neue Name des Fusionsvereins geklärt werden.

"Wir wollen einen Pforzheimer Verein gründen aus diesen beiden Traditionsvereinen", erklärt Winfried Heck auf Anfrage von PZ-news. Man habe "nach guten Partnern geschaut" und mit Germania Brötzingen "definitiv" einen guten gefunden.

Im Jugendbereich arbeiten beide Vereine bereits "eng und erfolgreich" zusammen, sagt Jörg Augenstein, stellvertretender Präsident beim FC Germania Brötzingen. Im sportlichen Bereich werde es im Fußballkreis "noch mehr Fusionen geben, da wird einfach kein Weg dran vorbeigehen", so Augenstein. Es gehe schließlich auch darum, "Ehrenamt und Sponsoren zu bündeln".

Das sieht auch Giovanni Salamone so, der in seiner Jugend in beiden Vereinen gespielt hat. Auf der einen Seite könne man Kosten senken, auf der anderen sich für Sponsoren besser präsentieren. Fehlt seiner Ansicht nach nur noch ein Stadionbau, eine Multifunktionsarena, aber da gebe es wohl "leider keine Fläche".

Zumindest für einen dritten Platz müsste es jedoch reichen, sagt Augenstein. Bislang haben die Germanen auf der Wilferdinger Höhe zwei Plätze und nur einen davon mit Flutlicht. "Das ist im Winter zu wenig", so Augenstein.

Aber da ist ja noch das Spielfeld des 1. FC Eutingen im Rattach, auf dem der Trainingsbetrieb weiter läuft, während das Eutinger A-Liga-Team bereits auf der Wilferdinger Höhe den Ligaspielbetrieb aufgenommen hat.

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