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Führte in seinem vorletzten Spiel Singen zum Klassenerhalt: Kapitän Seweryn Sadowski. Ripberger
Führte in seinem vorletzten Spiel Singen zum Klassenerhalt: Kapitän Seweryn Sadowski. Ripberger
22.05.2016

Fußball-Kreisliga: TSV muss auf Buckenberger Aufstieg über Relegation hoffen

Meister Niefern zog in Kieselbronn den Kürzeren, Vize-Meister Buckenberg leistete sich eine Heimniederlage gegen Coschwa, hatte hierbei wohl schon die bevorstehende Relegation im Hinterkopf. Grunbach hilft die Heimniederlage von Konkurrent Öschelbronn nicht mehr, da man selbst gegen Wurmberg keine Gegenwehr erkennen ließ und wohl in die A-Liga muss, sofern der FSV Buckenberg über die Relegation den Aufstieg nicht schafft.

Kieselbronn – Niefern 1:0. Kieselbronn kam entgegen, dass Niefern bereits als Meister feststeht, ließen die Gäste doch den letzten Biss vermissen. Der FCK kam immer besser ins Spiel und nach 41 Minuten durch Theilmann zum Tor des Tages. Gegen Ende der Partie ließen die Gastgeber mehrere Chancen zur Ergebniserhöhung aus.

Dietlingen – Büchenbronn 3:3. Die Gästeführung durch Scheja (31.) egalisierte Mössner nur eine Minute später. In der 41. Minute bot sich Dietlingen die Chance zur Führung, doch scheiterte man mit einem Strafstoß am Gästekeeper. Nach der erneuten Gästeführung durch Bechtle (54.) glich wiederum Mössner fast postwendend aus. Nach 64 Minuten war die dritte Gästeführung durch Bonvissuto fällig, worauf die Partie witterungsbedingt unterbrochen wurde. Kurz nach Wiederanpfiff traf der FC durch Bosch zum 3:3 und musste nach Gelb-Rot gegen Fritsche die letzten 15 Minuten in Unterzahl agieren.

Öschelbronn – Calmbach 1:2. Der FV ließ in Durchgang eins klarste Torchance aus, geriet zu allem Übel nach dem ersten ernsthaften Gästeangriff durch Reule ins Hintertreffen. Nachdem Lehnhardt (62.) erhöht hatte, schien die Partie zu Gunsten von Calmbach gelaufen. Als allerdings Zengin verkürzt hatte (74.) und die Gäste gleich drei Platzverweise (zweimal gelb-rot, einmal rot) verkraften mussten, wurde es noch einmal eng.

Grunbach – Wurmberg-Neub. 0:4. Grunbach ließ nicht erkennen, dass man noch gegen den Abstieg spielte, der nun aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses gegenüber Öschelbronn unausweichlich erscheint. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass Vizemeister Buckenberg den Aufstieg schafft. Nachdem der Gast nach einer Viertelstunde durch Mais vorgelegt hatte, waren die Gastgeber mit dem knappen Pausenrückstand noch gut bedient. Nach einem Hattrick von Wolf (52., 54./Foulelfmeter, 67.) nahm Wurmberg völlig verdient die Zähler mit.

Wilferdingen – Fatihspor Pforzheim 0:4. Die stark ersatzgeschwächten Alemannen hatten keine Chance. Yildirim legte in der zehnten Minuten den Grundstein zum Auswärtssieg. Spielertrainer Gülbas (66.) legte das 2:0 nach. Özdin (83.) und Cumur (86.) machten den Deckel drauf.

Langenalb – Singen 4:2. In der temporeichen Begegnung wollten beide Mannschaften den Sieg. Langenalb ging durch Feder (15.) in Führung. Nach Hursts Ausgleich (60.) war es erneut Feder, der vier Minuten später für den FV traf. Zwar konnte Singen durch Kapitän Sadowski, der nach dieser Saison zum KIT SC nach Karlsruhe wechselt, nochmals gleichziehen, hatte weiteren Treffern der Platzherren durch Railean (75.) und Faas (90.) aber nichts mehr entgegenzusetzen.

Buckenberg – Conweiler-Schwann 1:4. Ostertag traf früh für den FSV (5.). Kurz vor und nach der Pause kassierte man jeweils durch Fosticz ein Gegentor, darunter ein Freistoß aus 25 Metern, und schien in der restlichen Spielzeit mit den Gedanken schon in den Aufstiegsspielen. Nach einer Regenpause musste der Gastgeber noch zwei Gegentore durch Leuzzi hinnehmen (82., 85.).

Bauschlott – Huchenfeld 3:3. Nach der frühen Gästeführung drehte Berauer mit zwei Toren den Spieß um. Und auch nach dem 2:2 erwies sich Berauer noch vor der Pause treffsicher. Nach dem erneuten Gästeausgleich hatte aber auch er nichts mehr draufzusetzen. sb/dom