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Adnan Akyüz.
Adnan Akyüz.
18.10.2012

Fußball-Landesliga: Derby-Termine stehen an

Pforzheim. Es ist wieder Derby-Time! In der Fußball-Landesliga treffen an diesem Spieltag gleich vier der sechs Pforzheimer Vertreter aufeinander. Dabei stehen die Sportfreunde Feldrennach (14.) daheim gegen den Tabellenzweiten SV Kickers Pforzheim (Samstag, 15 Uhr) vor einer extrem hohen Hürde.

„Das ist ein Spiel David gegen Goliath“, sagt Sportfreunde-Coach Adnan Akyüz. „Wenn wir alles richtig machen und hundert Prozent konzentriert zu Werke gehen, dann werden wir hoffentlich nicht abgeschossen.“ Im gleichen Atemzug fügt er aber auch hinzu: „Vielleicht haben wir ja auch etwas Glück und holen am Ende einen Punkt.“

Ein Punkt wäre für Rudi Herzog zu wenig. „Wir wollen unbedingt gewinnen, nehmen Feldrennach aber ernst. Auf ihrem kleinen Platz sind sie sehr heimstark, doch wir sollten mit einer soliden Leistung die Punkte für uns behalten“, so der Kickers-Coach.

Eine packende Partie wird es wohl in Neuhausen geben, wenn der Sportverein (Tabellenletzter/4Punkte) den Tabellenviertletzten 1. FC Birkenfeld (10) empfängt. Und in dieser Partie steckt noch besondere Brisanz drin. Denn mit Igor Anselm und Marco Stephan spielen nun zwei ehemalige Neuhausener in Birkenfeld. Schießt Stürmer Anselm seinen Ex-Klub ab und sorgt somit für den dritten Sieg in Folge für den FCB? Oder holt Neuhausen gegen die Göktürk-Truppe endlich den zweiten Saisonsieg? Beide Teams brauchen jedenfalls dringend drei Punkte, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Die letzten drei Mannschaften steigen ab, der Viertletzte muss in die Relegation.

In der Bredouille steckt auch der 1. FC Kieselbronn, der momentan mit acht Punkten den vorletzten Platz belegt. Woran krankt das Kieselbronner Spiel, nachdem es in der vorigen Saison doch so gut lief?

„Wir sind in der Vorwärtsbewegung zu harmlos, haben bislang noch nie mit der dergleichen Mannschaft spielen können und uns fehlt auch das Glück, das wir in der vergangenen Runde noch hatten“, sagt FCK-Spielleiter Martin Oberrauch. Hinzu kommt nun, dass sich Abwehrchef Andreas Coblenzer einen Bänderriss im Knöchel zugezogen hat und nicht nur im Heimspiel am Sonntag gegen Forst ausfällt. „Wir wollen mit aller Macht unten raus“, hofft Oberrauch trotzdem auf drei Punkte.

Auf Platz acht befindet sich der FC Nöttingen (12) derzeit jenseits von Gut und Böse. Die Reise soll jedoch in der Tabelle weiter nach oben gehen. Dafür muss am Samstag (Anpfiff 15.00 Uhr) aber beim Tabellensechsten Kronau (13) ein Sieg her.