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Der TuS Bilfingen mit seinen Neuzugängen: Hinten von links Sportchef Joachim Kleiner, Oguzhan Dogancay, Marius Kraus, Dirk Maier, Spielertrainer Dejan Svjetlanovic. Vorne von links Lars Kuhn, Bünyamin Karagöz, Samuel Augenstein und Thomas Hausser.  Meyer
Der TuS Bilfingen mit seinen Neuzugängen: Hinten von links Sportchef Joachim Kleiner, Oguzhan Dogancay, Marius Kraus, Dirk Maier, Spielertrainer Dejan Svjetlanovic. Vorne von links Lars Kuhn, Bünyamin Karagöz, Samuel Augenstein und Thomas Hausser. Meyer
13.07.2017

Fußball-Verbandsligist TuS Bilfingen erhöht Konkurrenzdruck

Mittwochabend, Sportanlage des TuS Bilfingen, Mannschaftspräsentation. „Hast du mal ’ne Uhrzeit?“, fragt Spielertrainer Dejan Svjetlanovic den anwesenden PZ-Mitarbeiter. Hintergrund der Frage: Man wolle ja im Anschluss noch trainieren. Es wird klar: Der Fußball-Verbandsligist hat sich viel vorgenommen für die neue Saison.

„Das werden sechs harte Wochen, wir werden hart an uns arbeiten“, verspricht Svjetlanovic bei einer kurzen Ansprache vor seiner Mannschaft und den Fans mit Blick auf die anstehende Vorbereitung. Nach dem 2:1-Testspielsieg gegen den FV Niefern folgt ab dem Freitag bis Sonntag ein Trainingslager in Sternenfels, Spiele gegen Kreisligist Kürnbach (19. Juli) und Conweiler Schwann (23. Juli, BFV-Pokal) sowie das Kämpfelbach-Turnier am 28. und 29. Juli. Am 18. August – ein Freitagabend – findet auf dem heimischen Schalkenberg das Eröffnungsspiel der neuen Verbandsliga-Runde gegen den ASV Durlach statt.

Aber bis dahin ist noch einiges zu tun. Offiziell gibt man beim TuS Bilfingen zwar das Ziel Klassenerhalt aus, doch die traditionell eher tiefstapelnden Verantwortlichen dürfen sich nach Rang zehn und elf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz in der vorigen Spielzeit durchaus Hoffnungen auf einen einstelligen Tabellenplatz machen. Zumal eins der zentralen Probleme – der dünn besiedelte Kader – mit den Verpflichtungen von sieben neuen Spielern ad acta gelegt sein dürfte. „Wir haben jetzt 20 Feldspieler, jede Position ist doppelt besetzt“, erklärt Sportchef Joachim Kleiner. Doch Svjetlanovic drückt etwas auf die Bremse. Die zweite Saison sei immer schwieriger, „jetzt kennt uns die Liga“. Was im Umkehrschluss natürlich auch gilt: Die Spieler des TuS kennen jetzt die Verbandsliga und wissen, worauf es ankommt.

Die Neuzugänge sind mit Ausnahme von Dirk Maier (29) allesamt 22 Jahre alt oder jünger. „Wir wollten unseren Altersschnitt etwas drücken“, bestätigt Sportchef Kleiner. Von der Reservemannschaft des FC Nöttingen kamen Thomas Hauser, Samuel Augenstein und Bünyamin Karagöz, vom CfR Pforzheim Lars Kuhn und Marius Kraus. Mit Dirk Maier (Heidelsheim) verpflichtete Bilfingen einen Akteur mit reichlich Verbandsliga-Erfahrung, von Kickers Büchig wechselte Oguzhan Dogancay nach Kämpfelbach.

Es gibt also einen größeren Konkurrenzdruck beim Verbandsligisten, der der sehr ausgelassenen und guten Stimmung im Team jedoch keinen Abbruch tut. Und auch Knipser Oguzhan Celebi, der mit seinen 19 Toren wesentlich zum Erfolg in der vergangenen Runde beitrug, bewertet den Konkurrenzkampf positiv: „Es bringt einen weiter, man gibt und will mehr.“ Man darf also gespannt sein, in welcher Verfassung sich die TuS-Kicker schlussendlich zum Verbandsliga-Start präsentieren werden.