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FCN-Trainer Michael Wittwer. Foto: Ripberger

Gefährlicher Gegner für die aufstrebenden Remchinger: FC Nöttingen vor reizvollem Duell

Remchingen-Nöttingen. Zwölf Punkte aus den vergangenen vier Spielen: Der FC Nöttingen ist die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Nach dem 3:2-Sieg im Verfolgerduell gegen den FSV Bissingen am Gründonnerstag ist die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer sogar wieder auf Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

Eine Restrunde um die Goldene Ananas, wie vor einigen Wochen befürchtet, bleibt den Remchingern wohl erspart. „Wir schauen jetzt nach vorne und wie die weiteren Spiele laufen. Vielleicht schaffen wir es noch, am Ende Zweiter zu werden“, meinte Stürmer Ernesto des Santis am Donnerstag nach dem Spiel. Sein Kollege Jimmy Marton ergänzte: „Wären wir nicht so schlecht in die Rückrunde gestartet, würde wir jetzt wahrscheinlich auf dem zweiten oder dritten Platz stehen, aber es ist noch immer alles offen.“

Jetzt wartet aber eine ganz unangenehme Aufgabe auf den FC Nöttingen. Am kommenden Freitagabend gastiert die Mannschaft beim Abstiegskandidaten FC Germania Friedrichstal (18.00 Uhr). Seit dort der ehemalige Nöttinger Trainer Dubravko Kolinger am Ruder ist, läuft es fast wie geschmiert. Von den vergangenen sechs Spielen hat Friedrichstal nur eines verloren – beim Spitzenreiter Stuttgarter Kickers. Die Nöttinger sind also hinreichend gewarnt. „Auf dieses Spiel müssen wir uns jetzt noch mehr, noch besser und noch akribischer vorbereiten, denn es wäre fatal, wenn wir nach so einer Serie jetzt dort etwas liegenlassen würden“, warnt Michael Wittwer vor dem kommenden Gegner.