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Enttäuscht über den hauchdünn verpassten Aufstieg dürfte die Truppe um Coach Alexander Lipps sein.
Enttäuscht über den hauchdünn verpassten Aufstieg dürfte die Truppe um Coach Alexander Lipps sein. © Becker/PZ-Archiv
13.01.2018

Gefühlt schon Sieger: SG Pforzheim/Eutingen kassiert Last-Minute-Ausgleich gegen Willstätt

Pforzheim. Einen über weite Strecken sicher geglaubten Sieg hat Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen am Samstagabend in der Bertha-Benz-Halle doch noch verspielt. 23:23 lautete das Resultat am Ende - ausgerechnet gegen den TV Willstätt.

Denn Willstätt ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga, belegt nach dem Remis nun weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Die SG rangiert direkt dahinter auf Platz drei. Für Coach Alexander Lipps geht es am nächsten Wochenende gegen Schwäbisch Gmund darum, "zwei Punkte zu holen und die Tabellenplatzierung zu halten".

Für Pforzheim startete das Match gegen Willstätt nach Maß. Früh lag das Team mit 5:2 vorne (9. Spielminute), wenngleich der SG-Angriff mit einer sehr kompakten und engmaschigen Willstätter Verteidigung zu kämpfen hatte. Doch auch die Willstätter Offensive brachte nicht seine gewohnte Leistung.

Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gastgeber einen 14:10-Vorsprung, und auch im zweiten Durchgang sah es zunächst wenig nach einer Änderung der Kraftverhältnisse aus. Pforzheim hielt seinen Gegner auf Distanz (20:15, 42.). Dann jedoch schmolz der Vorsprung (21:19, 48.), trotzdem konnte die SG noch einmal vorlegen (23:19, 53.). Anschließend lief im Angriff gar nichts mehr zusammen, ein verworfener Sieben-Meter und eine Zeitstrafe gegen Michael Hohnerlein taten ihr Übriges. Willstätt kämpfte sich heran und glich quasi mit der Schlusssirene aus.