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Teo Rus gastiert mit Reutlingen beim FC Nöttingen.  Foto: Becker/PZ-Archiv 

Gegen Reutlingen gibt es beim FC Nöttingen ein Wiedersehen mit Teo Rus

Remchingen-Nöttingen. Der FC Nöttingen humpelt angeschlagen Richtung Saisonende. Der Kader von Trainer Dubravko Kolinger hat sich in den vergangenen Wochen immer weiter ausgedünnt.

Zuletzt mussten die Lila-Weißen gezwungenermaßen immer stärker dem Jugendstil frönen – Nachwuchskicker wie Valentyn Podolsky, Markus Karl und Jaeanot Soja, die bis dahin in der zweiten Mannschaft bei Trainer Michael Fuchs ausgebildet wurden, kamen verstärkt zum Einsatz.

Umso erstaunlicher ist, dass Nöttingen zuletzt wieder zweimal als Sieger vom Platz ging – mit 4:1 gegen den SV Spielberg, mit 3:2 beim Karlsruher SC II. Kolinger sprach mit Blick auf die eingesetzten Talente von „ein paar Juwelen, die wir im Kader haben“. Karl aber wird am Mittwoch wohl mit einer Muskelverletzung ebenfalls fehlen.

Angesichts des dezimierten Kaders kommt die aktuelle Englische Woche eher zur Unzeit. Bereits am Mittwoch müssen die Nöttinger um 19.30 Uhr wieder ran. Dann gastiert der SSV Reutlingen im Panoramastadion. Der schwäbische Verein hat im neuen Jahr eine interessante Erfolgsgeschichte geschrieben, und das mit Hilfe eines Mannes, der auch beim FCN bestens bekannt ist. Teo Rus hat von 2006 bis 2008 das Nöttinger Trikot getragen, später war der Ex-Profi Trainer beim TSV Grunbach und beim 1. CfR Pforzheim, ehe ihn in der Winterpause der SSV verpflichtete. 20 Punkte hatte Reutlingen vor der Winterpause in 16 Spielen geholt, unter Rus kamen nun in zwölf Spielen 24 Zähler dazu.

Das Panoramastadion kennt der neue SSV-Übungsleiter auch als Trainer bestens. Beim unvergessenen 4:4 zwischen Nöttingen und dem CfR stand er 2015 als Pforzheimer Coach an der Seitenlinie.