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Angeschlagen, aber gegen Neuhausen wieder dabei: TGS-Talent Fabian Dykta.   Becker, PZ-Archiv
Angeschlagen, aber gegen Neuhausen wieder dabei: TGS-Talent Fabian Dykta. Becker, PZ-Archiv
23.11.2017

Gegner mit hohen Zielen: TGS Pforzheim erwartet den TV Neuhausen

Mit dem TV 1893 Neuhausen misst sich Handball-Drittligist TGS Pforzheim mit einem ganz prominenten Gegner. Die Mannen aus dem Metzinger Stadtteil liefen in den 70er-Jahren in der 1. Bundesliga auf.

Unter der Regie der württembergischen Trainerlegende Kurt Reusch spielte man ab 2009 in der 2. Bundesliga und in der Saison 2012/2013 sogar noch einmal eine Runde in der 1. Liga. Nachdem man in der vergangenen Spielrunde als Vorletzter aus Liga zwei abgestiegen war, lautete das Saisonziel Wiederaufstieg. Um dies zu untermauern, organisierte man den Trainingsbetrieb semi-professionell und gab dem Kader unter der Regie des gebürtigen Bosniers Anel Mahmutefendic und einer ganzen Reihe auch internationaler Neuverpflichtungen ein völlig neues Gesicht.

Schwieriger Neuaufbau

Mit einem Blitzstart von 6;0-Punkten schien die Runderneuerung auch wie geplant vonstatten zu gehen. Dann zeigten vier Niederlagen in Folge aber doch, dass sich der Neuaufbau nicht so einfach wie geplant realisieren lässt. Mit derzeit 10:14-Punkten müssen sich die Metzinger sogar mit dem Geschehen in der Abstiegszone beschäftigen. Keine Frage, dass unter diesen Vorzeichen am Samstag ein Gegner mit mächtigem Druck im Kessel in der Bertha-Benz-Halle aufläuft. Aus Sicht der Pforzheimer Fans ist dies schwer verständlich, weil Neuhausen offensichtlich allein im Rückraum ein halbes Dutzend ligatauglicher Akteure aufs Parkett schicken kann, während sich bei den Nordstädtern in diesem Bereich Florian Taafel und Maris Versakovs schon schon seit Wochen zu zweit über die gesamte Spielstunde hinweg mühen müssen.

Was die Langzeitverletzten betrifft, gibt es bei den Pforzheimern keine Veränderungen. Da ist es ganz wichtig, dass Michal Wysokinski und Fabian Dykta, die in Teningen mit einer Augen- bzw. mit einer Knöchelverletzung vorzeitig runter mussten, auf die Zähne beißen und am Samstag wieder mit auflaufen werden. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass Trainer Andrej Klimovets, wie zuletzt beim 28:28 bei Köndringen/Teningen, in der Abwehr aktiv eingreifen wird.