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Der FC Nöttingen ist noch nicht richtig in Form. Jetzt muss man auch noch auf den gesperrten Mittelfeldmann Felix Zachmann verzichten.
Der FC Nöttingen ist noch nicht richtig in Form. Jetzt muss man auch noch auf den gesperrten Mittelfeldmann Felix Zachmann verzichten. © PZ-Archiv, Gössele
14.10.2010

Geht Felix Zachmann vom FC Nöttingen zum KSC?

NÖTTINGEN. Was ist dran am Gerücht, dass Felix Zachmann (23) beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC im Gespräch ist? Angeblich soll dem defensiven Mittelspieler des Ober-ligisten FC Nöttingen ein Angebot vorliegen.

Felix Zachmann, der vom KSC angeblich zu einem Probetraining eingeladen worden sein soll, war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Sein Trainer Michael Wittwer reagierte verwundert. „Ich weiß von nichts“, sagte er auf Nachfrage der PZ, hat aber auch schon etwas läuten hören. Seine Vermutung: „Es gibt im Umfeld einige Leute, die uns den Erfolg nicht gönnen und nun irgendwie versuchen, Unruhe reinzubringen.“

Natürlich habe Felix Zachmann durch seine starken Leistungen in dieser Runde auf sich aufmerksam gemacht, doch „das reicht nicht, dass er in der zweiten Liga spielen kann“, sagt Wittwer, der es wohl am besten einschätzen kann. Dennoch gibt er zu: „Die Gerüchte stören uns schon ein bissl.“ Denn eigentlich will man sich voll und ganz auf das nächste Spiel am Samstag beim Tabellen-16. VfB Neckarrems konzentrieren. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

„Das freie Wochenende hat uns gut getan“, meint Michael Wittwer. „Die Spieler konnten kleinere Blessuren auskurieren und auch körperlich regenerieren. Ich glaube nicht, dass uns die Pause aus dem Rhythmus gebracht hat.“ Denn die Spieler legten sich schon in der ersten Trainingseinheit in dieser Woche wieder kräftig ins Zeug. „Sie arbeiten unermüdlich“, freut sich Wittwer über den Einsatz seiner Jungs und meint: „Manche Spieler muss ich sogar bremsen. Der ein oder andere will sogar mit kleineren Verletzungen trainieren.“

Die Nöttinger Spieler – sie wollen es wissen. Vom Aufstieg spricht allerdings nach elf Spielen und 24 Punkten immer noch niemand. Man denkt von Spiel zu Spiel. Erst recht der Trainer. Und der erwartet morgen einen sehr defensiv eingestellten Gegner. „Der Platz in Neckarrems ist fast noch kleiner als unserer“, weiß Wittwer. „Sie werden gegen uns tief stehen. Wir müssen deshalb früh stören , versuchen über Außen zu spielen und ein schnelles Tor schießen.“ Dabei vertraut der 43-Jährige wieder seinem Sturmduo Leutrim Neziraj und Metin Telle. Fraglich ist noch der Einsatz von Felix Zachmann. Der „Sechser“ klagt über Knöchelprobleme. „Gut möglich, dass ich ihn schone, damit er im nächsten Spiel gegen Freiberg wieder vollkommen fit ist“, so Wittwer.