nach oben
Fünf Euro kostet die "Geisterspiel-Karte" der Faninitiative Pro KSC. Der Erlös soll an den KSC fließen, der mit dem Zuschauerverbot für sein Heimspiel gegen den VfL Osnabrück Einnahmeverluste hat.
Fünf Euro kostet die "Geisterspiel-Karte" der Faninitiative Pro KSC. Der Erlös soll an den KSC fließen, der mit dem Zuschauerverbot für sein Heimspiel gegen den VfL Osnabrück Einnahmeverluste hat. © Dietz
03.08.2012

„Geisterspiel-Karte“ soll das KSC-Minus lindern

Karlsruhe. Not macht nicht nur erfinderisch, Not macht auch solidarisch. Das Sportgericht des Deutschen Fußballbundes (DFB) hat den Karlsruher SC dazu verurteilt, das nächste Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am Mittwoch, 8. August, 19 Uhr ohne Zuschauer auszutragen. Doch die KSC-Fans wollen sich trotzdem am Spieltag vor dem Wildparkstadion versammeln, ihrem Ärger auf den DFB Ausdruck verleihen und ihre Treue zum KSC demonstrieren. Dabei will die Faninitiative Pro KSC symbolische Eintrittskarten zu Gunsten des KSC verkaufen.

Fünf Euro kostet die "Geisterspiel-Karte". Der Erlös fließt ohne Abzüge dem KSC zu. Damit will die Faninitiative den finanziellen Schaden des Vereins lindern. Die "Geistertickets" wird man bereits auf der Zugfahrt nach Stuttgart zum Drittligaderby gegen den VfB Stuttgart II sowie mittags vor dem Osnabrück-Spiel erwerben können. Außerdem sind sie im Fan-Shop des KSC erhältlich.

Ferner versucht die Faninitiative ein Public Viewing nebst Catering zu organisieren, falls das Spiel von einem Fernsehsender übertragen wird. Eventuell wird es auch nur eine Radio-Liveübertragung geben. Treffpunkt ist um 17:30 Uhr auf dem Birkenparkplatz am Adenauerring gegenüber dem Wildparkstadion. tok

Leserkommentare (0)