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Einsatz ausgeschlossen: Sterne-Spielerin Zorica Mitov.  Becker/Pz-Archiv
Einsatz ausgeschlossen: Sterne-Spielerin Zorica Mitov. Becker/Pz-Archiv
Einsatz fraglich: Mara Hjelle von den Rutronik Stars.  Gössele/PZ-Archiv
Einsatz fraglich: Mara Hjelle von den Rutronik Stars. Gössele/PZ-Archiv
18.03.2016

Getrübte Vorfreude: Rutronik Stars in Personalsorgen

Keltern. Wenn die Rutronik Stars aus Keltern am Wochenende erstmals am Top-4-Pokalturnier der deutschen Basketballerinnen in Marburg teilnehmen, sind die Voraussetzungen alles andere als optimal. Denn im letzten Ligaspiel am vergangenen Wochenende haben sich mit Mara Hjelle und Zorica Mitov zwei Spielerinnen verletzt.

Keltern trifft am Samstag um 14.00 Uhr im ersten Pokal-Halbfinale auf den Herner TC, das zweite Halbfinale bestreiten Pokalverteidiger TSV Wasserburg und der gastgebende BC Marburg um 17.00 Uhr. Die Sieger bestreiten am Sonntag (15.00 Uhr) das Finale, die Verlierer um 12.00 Uhr das Spiel um Platz drei.

Sterne-Centerin Mara Hjelle musste sich noch am vergangenen Samstag in Marburg in ärztliche Behandlung begeben. Bei einem unglücklichen Sturz erlitt die US-Centerin eine Schnittwunde am Ellenbogen. Noch im Marburger Krankenhaus sollte der dabei ebenfalls beschädigte Schleimbeutel operativ entfernt werden, was das Saisonaus bedeutet hätte.

Der noch in der Nacht alarmierte Sterne-Mannschaftsarzt Farid el-Miniawy entschied sich aber für eine konservative Behandlung der Verletzung – ohne Operation. Bei optimalem Heilungsverlauf könnte Mara Hjelle am Wochenende sogar spielen.

Magali Mendy wieder dabei

Definitiv ausfallen wird Zorica Mitov, die sich schwer an der Schulter verletzte. Mitte nächster Woche sollen weitere Untersuchungen im Karlsbader SRH-Klinikum folgen, um zu klären, ob die Centerspielerin in den am 27. März beginnenden Play-off-Spielen noch einmal eingreifen kann. Immerhin ist bei Keltern am Samstag Flügelspielerin Magali Mendy wieder dabei. „Sie ist zwar noch nicht wieder in absoluter Top-Form, jedoch könnte sie für uns am Wochenende der X-Faktor sein“ so Sterne-Coach Christian Hergenröther über seine Top-Scorerin.

Für Hergenröther und seine Sterne ist die Top-4-Teilnahme ein ganz besonderes Erlebnis. „Die Vorfreude ist groß und das verbleibende Rumpf-Team hat diese Woche gut und fokussiert trainiert“, sagt Hergenröther. Die Sterne wissen, dass sie am Wochenende personell das schwächste Team am Pokalfinalwochenende stellen werden. Im Gegensatz zu den anderen Teams werden die Sterne erst am Spieltag nach Marburg reisen. „Dies ist für das um 14 Uhr beginnende Halbfinale zwar alles andere als optimal, jedoch auch kein entscheidender Nachteil. Wir werden die Fahrt so organisieren, dass wir optimal vorbereitet sind“ so Hergenröther weiter. Und die Sterne sind überzeugt: Im Pokal ist alles möglich.