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11.05.2016

Gewichtheber des SC Pforzheim künftig in der Bundesliga

Pforzheim. Es ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte: Die Gewichtheber des SC Pforzheim sind in die Bundesliga aufgestiegen. Am Ende war der Aufstiegswettkampf der drei Zweitligameister im bayerischen Roding bedeutungslos, weil Pforzheim als punktbester Zweitligist den Startplatz in der 1. Bundesliga schon zuvor gesichert hatte. So fiel es nicht mehr ins Gewicht, dass die ersatzgeschwächten Goldstadt-Löwen mit 545,0 Punkten gegen Gastgeber Roding (562,1) und Potsdam (562,0) den Kürzeren zogen.

Helena Schäfer fehlte verletzt, Steffen Krämer fiel krank aus, Topscorer Tomas Matykyiewicz war durch eine mehrwöchiger Viruserkrankung geschwächt und „Mister Zuverlässig“ Lukas Cibulka erwischte einen gebrauchten Tag. Dennoch kämpfte das Pforzheimer Team. Svenja Grau, jüngste Athletin des Kampfabends, sicherte sich starke 69,0 Punkte, Katrin Bocher als „Grande Dame“ des SCP kam auf 79,0 Zähler.

Auf den Punkt topfit war Stefan Aßmann: 114 kg im Reißen und 142 kg im Stoßen waren erstklassige 95,0 Punkte. Auch Johannes Popel trumpfte auf (110 und 133 kg, 102,0 Punkte).

Jetzt laufen schon die Vorbereitungen für die erste Erstliga-Saison, die im September beginnt. „Eine Neuverpflichtung haben wir fest, eine zweite steht kurz vor dem Abschluss“, sagt der Sportliche Leiter Gerald Eberle und verspricht: „Wir werden jeden Wettkampftag wie einen Festtag angehen.“