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Die entscheidenden Tore für die HSG Pforzheim erzielte Anika Henschel (rechts). Foto: Eibner/PZ-Archiv
Die entscheidenden Tore für die HSG Pforzheim erzielte Anika Henschel (rechts). Foto: Eibner/PZ-Archiv
20.09.2015

Grandioser Endspurt beschert den HSG-Frauen Sieg in Freiburg

Freiburg/Pforzheim. Die Handballerinnen der HSG Pforzheim sind mit einem Sieg bei der HSG Freiburg in die neue Saison der 3. Liga gestartet. Spannend, sehr spannend, ging es beim 21:20 (7:11) der HSG-Ballwerferinnen zu. Unnötig spannend findet Matthias Cullmann. „Wir standen uns selbst im Weg“, beschreibt der Pforzheimer Trainer den Spielverlauf, der in einer fast unglaublichen Aufholjagd gipfelte. Denn Freiburg führte wenige Minuten vor Spielende noch 20:17.

Dass sich die Gäste in der südbadischen Metropole so lange schwer taten, lag an der „unangenehmen Abwehr“ (Cullmann) des Gegners sowie an der starken Torhüterin Lena Fischer. Vor allem beim Abschluss gab es vor der Pause (nur sieben Treffer) Probleme. Nach einer 3:1-Führung verlor Pforzheim völlig den Faden und lag plötzlich 3:8 hinten.

„Wir haben in der ersten Halbzeit einfach nicht so gut gespielt“, berichtet Matthias Cullmann. Der zweite Durchgang war deutlich besser. Die Abwehr stand richtig gut, trotz des Ausfalls von Franziska Ramirez und der frühen roten Karte (23. Minute) für Jasmin Schückle. „Wir haben uns zurückgekämpft“, berichtet der Trainer von der erfolgreichen Aufholjagd. Die gestaltete sich allerdings lange recht zäh. Näher als bis auf drei Tore ließ Freiburg den Gegner bis zur 52. Spielminute nicht heran.

Siebenmeter, Zeitstrafe, Tore

Dann kam aber ein Endspurt der Goldstädterinnen, der es in sich hatte. Nicht nur, dass die Torhüterinnen Melanie Breinich und Bianca Ionita die Siebenmeter Nummer sieben und acht der Freiburgerinnen entschäften. Das Cullmann-Team steckte auch eine Zeitstrafe für Rechtsaußen Cornelia Langenberg, die zuvor auf vier Tore gekommen war, weg. Rückraumspielerin Anika Henschel machte mit ihren Treffern Nummer vier und fünf den Sack zu.

Nastja Antonewitch war mit sechs Treffern zwar erneut beste HSG-Werferin. Die Verantwortung scheint sich aber mehr zu verteilen. Spielerisch ist noch Luft nach oben. „Aber wir haben beim Tabellendritten der vergangenen Saison zwei Punkte geholt. Das ist gut“, so Cullmann zufrieden. ok

HSG Pforzheim: Ionita, Breinich – Langenberg 4, Breitenstein, Markovic 2, Antonewich 6, Sommerrock 2, Henschel 5, Steegmüller, Vyslouzilova 2, Dieckmann, Schückle, Kubik,