„Graubereich“ in Sachen Handspiel unvermeidbar

Berlin. Lukas Brud vom International Football Association Board hat die geplanten Änderungen der umstrittenen Handspielregel erklärt. „Die Neuerung wird sein, dass zukünftig auch unabsichtliche Handspiele definiert werden“, wird der 38-Jährige in der „Bild“-Zeitung zitiert.

„Das heißt, dass auf die Konsequenz eines Handspiels und dessen Einfluss auf den Spielverlauf geachtet wird.“ Der Regelwächter erläuterte: „Hat ein Spieler seinen Arm zum Beispiel direkt vor dem Körper angelegt und wird angeschossen, ist das Handspiel nicht strafbar, da die Konsequenz gewesen wäre, dass er den Ball statt mit der Hand mit dem Körper geblockt hätte.“ Handtore wiederum sollen in keinem Fall mehr zählen. Nur werde in der Handfrage immer ein „Graubereich“ bleiben.