nach oben
Da war das Knie noch heil: Patrick Groetzki in Aktion
Da war das Knie noch heil: Patrick Groetzki in Aktion © dpa
Bernhard Slavetinsky
Bernhard Slavetinsky
30.04.2012

Groetzkis Rhein-Neckar Löwen: Negatives vom Hallenboden, Positives aus der Chefetage

Mannheim. Während es für die Handball-Profis der Rhein-Neckar-Löwen sportlich zuletzt eine Enttäuschung gab – im EHF-Pokal war ausgerechnet im Derby gegen Frisch Auf Göppingen Endstation – nimmt die bereits angekündigte neue Konzeption Formen an: Bernhard Slavetinsky, Vorstandsvorstandsvorsitzender der PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG, wird zumindest für die nächsten vier Jahre den neunköpfigen Aufsichtsrat des Vereins leiten.

„Wir werden mit unserer Ausrichtung, auf Basis von Topspielern ergänzt mit Nachwuchstalenten zu setzen, in den kommenden Jahren eine beachtliche Rolle spielen“, so Slavetinsky. „Der neue Aufsichtsrat, da spreche ich gerne für meine Kollegen, wird alles in seiner Macht stehende tun, um den Klub weiter voran zu bringen. Denn nicht nur bei mir ist aus einer Premium-Partnerschaft eine Leidenschaft geworden. Wir alle bringen den Herzblutfaktor mit.“

Der Aufsichtsrat soll künftig in enger Abstimmung mit dem Management dafür sorgen, dass der Verein des derzeit verletzten Birkenfelders Patrick Groetzki seine Ziele erreicht. Unterstützt wird Slavetinsky dabei sein Stellvertreter Lars Lamade, außerdem Fabian Engelhorn, Thomas

Essenpreis, Gregor Greinert, Achim Ihrig, Michael Notzon, Dieter Schlindwein und Jürgen Schollmeier. Die PSD Bank, deren Vorstand Slavetinsky seit 1993 ist, war schon in der Vergangenheit mit den Löwen verbunden: zum einen als Sponsor, zum anderen als Unterstützer des Nachwuchses.

Doch nicht nur auf sportlicher Ebene haben Groetzki und Slavetinsky miteinander zu tun: Der Bankdirektor ist auch Stiftungsvorsitzender der „Stiftung Aufwind“ , die sich für Kinder und Jugendliche engagiert. Bei diesem soll Patrick Groetzki noch in diesem Jahr als Pate hinzustoßen. Damit soll die Stiftung auch in Pforzheim starten. Auf den Hallenboden wird Groetzki in dieser Saison dagegen nicht mehr zu sehen sein: Nach seiner erneuten Knieverletzung wird er wohl erst zur kommenden Spielzeit wieder auflaufen. Somit wird er auch die kommenden Duelle gegen die Füchse Berlin, den VfL Gummersbach und die SG Flensburg-Handewitt nur von der Tribüne aus verfolgen. dpa/pm