nach oben
20.08.2017

Große Freude über BFV-Pokallose

Kämpfelbach-Bilfingen. „Das ist das Größte, was es gibt.“ Dirk Steidl strahlte. Der Vereinschef des FC Nöttingen hatte die Viertelfinalauslosung im BFV-Pokal am Freitag live im Clubhaus des TuS Bilfingen verfolgt.

Dort zog Adrian Zündel als Vertreter von BFV-Sponsor Rothaus die Lose. Und er bescherte dem FCN das „Traumlos“, wie es Steidl nannte: Voraussichtlich gibt es im Panoramastadion ein Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Der krisengeschüttelte Drittligist muss zuvor allerdings noch sein Drittrundenspiel morgen beim SV Rohrbach (Landesliga) und dann das Achtelfinale bei der Spvgg Neckarelz (Verbandsliga) gewinnen. Das sollte die Mannschaft, bei der am Sonntag Marc-Patrick Meister entlassen wurde, ungeachtet aller aktuellen sportlichen Probleme auch schaffen. Steidl rechnet mit einem vollen Haus und einer fetten Einnahme im Viertelfinale.

Doch auch Torsten Heinemann vom 1. CfR Pforzheim sah nach der Auslosung sehr zufrieden aus. Der Sportvorstand weiß, dass die Aufgabe beim Landesligisten SV St. Leon Rot machbar ist. Das Halbfinale winkt, damit weitere Zusatzeinnahmen. Und Heinemann hat noch „eine Rechnung offen“, wie er sagt – mit dem TSV Grunbach war er einst überraschend im Pokal an St. Leon gescheitert.

Trotz des Nöttinger Traumloses wollte Heinemann an diesem Abend nicht mit dem Lokalrivalen tauschen. „Für uns ist ein sportliches Weiterkommen wichtiger“, sagte der CfR-Vertreter. Dann winkt im Halbfinale ja auch noch ein attraktives Spiel. Dass auch Dirk Steidl nicht tauschen wollte, versteht sich von selbst.