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Beflügelt: Dirk Prediger spielt eine starke Runde. Sehr zur Freude seines  Trainers Teo Rus.  PZ-Archiv, Ripberger
Beflügelt: Dirk Prediger spielt eine starke Runde. Sehr zur Freude seines Trainers Teo Rus. PZ-Archiv, Ripberger
09.05.2016

Großer Wohlfühlfaktor beim CfR: Sympathieträger Prediger will mit Verein hoch hinaus

Leistungsträger und Sympathieträger – das ist Dirk Prediger beim 1. CfR Pforzheim. Mit seinen zehn Saisontreffern und vier Vorlagen hat der dribbelstarke Mittelfeldspieler großen Anteil an der erfolgreichen Runde des Aufsteigers in der Fußball-Oberliga.

Mit seiner Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre hat Dirk Prediger, der von einigen Oberligarivalen aus dem Stuttgarter Raum umworben wurde, nun ein Zeichen gesetzt, beim CfR geht was. Der Fusionsverein hat für die Zukunft viel vor. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Wir wollen Schritt für Schritt vorankommen. Die Säulen stellen, dass in fünf bis zehn Jahren der CfR vielleicht auch mal in der 3. Liga spielen kann“, sagt der 28-Jährige.

Prediger spricht von einem großen Wohlfühlfaktor in Pforzheim sowie auch der Rest der Truppe. Deshalb gibt es nach jetzigem Stand auch nur einen Abgang. Marco Bornhauser zieht es beruflich nach München. „Das ist sehr schade“, meint Teamkollege Dominik Salz, „die Saison werden wir deshalb auch mit einem weinenden Auge beenden.“

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird noch Max Knorn gehen, ansonsten bleibt die Mannschaft zusammen. Mit einigen möglichen Neuzugängen ist man in Gesprächen. „Wir sind gut aufgestellt, deshalb werden wir uns wohl auch nur gezielt verstärken“, sagt Sportvorstand Torsten Heinemann.

Nach der 1:2-Pleite gegen Balingen will der CfR am Mittwoch (18.30 Uhr) im drittletzten Saisonspiel beim schon abgestiegenen FC Germania Friedrichstal wieder voll punkten. Ebenso im letzten Heimspiel am Samstag gegen den derzeitigen Spitzenreiter SSV Ulm. Damit könnten die Pforzheimer dem FC Nöttingen im Titelrennen Schützenhilfe leisten. Kam schon ein Motivationsschreiben aus Nöttingen? „Das brauchen wir nicht“, sagt Dominik Salz. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und werden uns auch gegen Ulm verreißen.“ PZ-news tickert live von der Partie in Friedrichstal.