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Anfeuern von der Seitenlinie: Bilfingens Co-Trainer Rainer Ackermann. Foto: Becker, PZ-Archiv
Anfeuern von der Seitenlinie: Bilfingens Co-Trainer Rainer Ackermann. Foto: Becker, PZ-Archiv
27.10.2016

Großes Verletzungspech beim TuS Bilfingen

Kämpfelbach-Bilfingen. Augen zu und durch heißt es derzeit beim Tabellenneunten der Fußball-Verbandsliga, TuS Bilfingen. Angesichts der Personalsorgen gelte es, das Bestmögliche herauszuholen, so Spielertrainer Dejan Svjetlanovic.

Am Samstag erwartet Bilfingen den Tabellensechsten 1. FC Bruchsal (14.30 Uhr). Der Gegner (Svjetlanovic: „Eine qualitativ gute Truppe“) hat derzeit einen Lauf, ist seit fünf Spielen ungeschlagen und hat sechs Zähler mehr auf dem Konto, als der TuS. Aber: Auswärts hapert es ein wenig, durchschnittlich einen Punkt holt die Elf von Trainer Hicham Ouaki auf fremdem Rasen. Dem gegenüber steht die solide Heimbilanz der Kämpfelbacher – auf dem Schalkenberg wurden 1,75 Punkte geholt.

Die Personallage bei den Kämpfelbachern ist vor dem Duell mit den Barockstädtern weiter angespannt. Yannik Fuchs, der krankheitsbedingt ausfiel, konnte am Dienstag ins Lauftraining einsteigen. Nick Petlach, der einen Bänderriss hat, begann am Dienstag mit lockeren Laufeinheiten, Jeremy Westphalen (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) absolviert seit vergangener Woche Laufeinheiten, ein Einsatz morgen wäre jedoch zu riskant, schließt Svjetlanovic aus, dass Westphalen bereits an diesem Wochenende wieder ins Geschehen eingreift.

Der Blick geht beim Team vom Schalkenberg ohnehin in Richtung Winterpause. „Wir wollen in den restlichen sechs Spielen so gut es geht, erfolgreich sein“, bekräftigt Svjetlanovic. Um dem dünnen Kader ein wenig Blutauffrischung zu verpassen, plant der TuS Bilfingen, zwischen den Jahren auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir haben ein paar Namen im Auge“, bestätigt Svjetlanovic. Denn die Dünne des aktuellen Kaders könnte für Bilfingen im Abstiegskampf ein echtes Problem werden. Und das möchte man verhindern.