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Durchbeißen muss sich der HC Neuenbürg mit Artur Pietrucha. Foto: Ripberger
Durchbeißen muss sich der HC Neuenbürg mit Artur Pietrucha. Foto: Ripberger
05.11.2015

HC Neuenbürg beim Badenliga-Derby in Zugzwang

Pforzheim. In der Handball-Badenliga stehen im Derby zwischen der SG Pforzheim/Eutingen II und dem HC Neuenbürg vor allem die Enztäler unter Zugzwang. Mit 1:11 Zählern steht ihnen das Wasser schon wieder bis zum Halse. Es bleibt abzuwarten, ob Roni Mesic, der zu Beginn dieser Woche auf dem Buchberg als Trainer das Kommando übernommen hat, sofort etwas herauskitzeln kann. Arbeit gibt es für ihn genug. Nicht nur in der Abwehr, in welcher der HCN schon wieder als Schießbude der Liga gilt, auch im Angriff läuft es alles andere als rund.

Gastgeber SG Pforzheim/Eutingen II ist mit drei Niederlagen zwar auch in den Startblöcken hängen geblieben, hat die Fehltritte mit drei Siegen in Folge aber korrigiert. Am Samstag spricht alles dafür, dass beide Zähler, wie in der letzten Runde, erneut in den Reihen der SG bleiben.

In der Landesliga sind alle drei Vertreter aus dem Handballkreis Pforzheim in der unteren Tabellenhälfte platziert. Diese Positionen reichen für die Qualifikation zur neuen Verbandsliga nicht aus. Und am Wochenende sind die Aussichten auf Verbesserung der Lage bei drei schweren Auswärtsspielen nicht rosig. Vor allem beim TV Ispringen ist nach der Pleite beim Schlusslicht Hambrücken/Weiher die Ernüchterung groß. Es muss ein Ruck durch das Team gehen, wenn man am Sonntag bei der HSG Walzbachtal nicht erneut leer ausgehen will.

Die TGS Pforzheim II hat nach einem Stotterstart zuletzt mit dem Sieg über Büchenau aufhorchen lassen. Ob der Knoten geplatzt ist, wird sich am Samstag bei der Turnerschaft Durlach zeigen. Durlach führt mit 13:1 Zählern die Tabelle an, da muss Fabian Dykta wieder gut treffen, wenn man in der Residenz etwas holen will.

Nach der Heimniederlage gegen Langensteinbach muss Aufsteiger HSG Pforzheim aufpassen, in der Tabelle nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Bei der HSG Ettlingen/Bruchhausen liegt die Latte am Sonntag aber richtig hoch. Dennoch sollte Patrick Hammer mit seiner Crew nicht mutlos nach Bruchhausen fahren.

In der Badenliga der Frauen bestreiten der TV Knielingen II und die HSG Pforzheim II am Samstag das Kellerderby. Obwohl die Karlsruherinnen noch nicht gepunktet haben, gelten sie als Favorit. Der Grund, die erste Garnitur der Pforzheimer spielt zur gleichen Zeit gegen Regensburg, Unterstützung aus dem Bundesligakader wird es also nicht geben.

Das Derby in der Landesliga der Frauen zwischen der SG Pforzheim/Eutingen und Aufsteiger HC Neuenbürg wird vermutlich eine einseitige Angelegenheit für die SG geben.