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Seine gute Position in der Rennserie GT-Masters hat das Team HCB Rutronik Racing auch vor der Alpenkulisse in Österreich untermauert.  Fotos: HCB Rutronik Racing 

HCB Rutronik Racing Team bleibt bei GT Masters mit nächsten Podestplatz vorne

Spielberg/Remchingen. Das HCB-Rutronik Racing Team hat in der Rennserie GT Masters auf dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg den nächsten Podiumsplatz erobert und seine Führung in der Gesamtwertung verteidigt. Am Ende sprach Teamchef Fabian Plentz von einem „absoluten Traumstart. Ich kann es tatsächlich gar nicht in Worte fassen.“

Dabei war das Team aus dem Enzkreis – der Rennstall ist in Remchingen beheimatet, Hauptsponsor Rutronik hat den Sitz in Ispringen – mit gedämpften Erfolgserwartungen angereist, da die Berg- und Tal-Bahn in der Steiermark dem Audi R8 LMS wenig entgegenkommt. Doch Patric Niederhauser positionierte den HCB Rutronik Racing Audi im Qualifying auf Platz zwei. Ebenfalls hervorragend lief es für den Teamkollegen Dennis Marschall, der sich mit Rang zehn in das internationale Feld von 30 Startern einreihte. Der Start für das ersten Rennen verlief für Patric Niederhauser unglücklich und er verlor gleich vier Plätze, die er aber zusammen mit Kelvin van der Linde durch schnelle Rundenzeiten und einem perfekten Boxenstopp teilweise wieder zurückerobern konnte. Nach 40 Runden fuhr der Audi mit der Startnummer 31 knapp am Podium vorbei und belegte Platz vier.

Weniger Glück hatte Dennis Marschall, der sich beim Kampf um Rang 8 unsanft von einem Mitstreiter aus dem Rennen genommen wurde.

Im sonntäglichen Zeittraining für den zweiten Wertungslauf trug sich Kelvin van der Linde als Achter Erneut in die Top 10 ein, Carrie Schreiner landete auf Platz 30. Mit einem spektakulären Start machte der Südafrikaner am Steuer des HCB-Rutronik-Renners gleich drei Plätze gut und übergab den Audi auf der vierten Position liegend an seinen Teamkollegen. Nach einem erneut optimalen Boxenstopp und einem sehenswerten Überholmanöver, schaffte das meisterschaftsführende Duo mit Platz drei auch am dritten Rennwochenende den Sprung auf das Podium, was seit fünf Jahren keinem anderen Audi-Team mehr gelungen ist. Entsprechend freute sich Kelvin van der Linde: „Wir haben natürlich von ein paar Fehlern der Temas vor uns profitiert, aber wir hatten auch einen super Boxenstopp. Patric war das ganze Wochenende über mega und hat das Ergebnis ins Ziel gebracht. Ich bin superhappy mit dem Team.“ Sein Teamkollege schloss sich an: „Ich hatte vor der Saison schon große Hoffnungen, aber dass es so gut läuft, hätte ich nicht erwartet.

Erneut unglücklich lief es für das zweite HCB-Rutronik Racing Fahrzeug mit Carrie Schreiner am Steuer, die unverschuldet in einen Startunfall verwickelt wurde und ihren Audi R8 LMS bereits nach der ersten Kurve abstellen musste. Da hatte das Fahrer-Duo das Mitgefühl von Teamchef Fabian Plentz sicher: „In Most war es noch ein selbstverschuldeter Unfall, aber jetzt am Red Bull Ring wurde das Fahrzeug zweimal unverschuldet aus dem Rennen genommen, am Samstag sogar auf Rang acht. Aber ich bin mir sicher, dass es schnell wieder bergauf gehen wird.“

Das Remchinger Team führt mit jeweils 100 Punkten die Team- und Fahrerwertung (Van der Linde/Niederhauser) an. In der Teamwertung folgt das Corvette-Team Callahen-Competition (95) auf Rang zwei, in der Einzelwertung die Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer und Markus Pommer(je 90).

Das nächste Rennwochenende ist vom 9. bis 11. August im niederländischen Zandvoort.