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Selbst von mehreren Gegenspielern ließ sich der für den CfR Pforzheim treffsicherere Ernesto de Santis (in Blau) im Finale nicht den Ball abluchsen. Die Nöttinger Mario Bilger (links) und Leutrim Neziraj (rechts) können da nur zuschauen. D
Prämien und Trophäen übergaben (hinten von links) Roberto Gomez (Firma Hahn), Dieter Rüdenauer, Wolfgang Muhr (beide SV Büchenbronn), Bernd Fenchel (Firma Hahn) und Wolfgang Rittmann (SV Büchenbronn) an Marc Mägerle (CfR), Eray Isbelen (GU), Timo Graf ( Niefern) und Timo Brenner (Nöttingen, vorne von links). Foto: Becker
Die GU-Türkischer SV Pforzheim mit Mustafa Solak (in Schwarz) beherrschte das Spiel um Platz drei gegen den FV Niefern mit Savas Karagüzel. Foto: Becker
08.01.2017

Hahn-Cup des SV Büchenbronn: Im Traumfinale dominiert der 1. CfR Pforzheim

Darauf haben die Fans des 1. CfR Pforzheim und seiner Vorgängervereine VfR und 1. FC Pforzheim lange warten müssen: Erstmals seit zehn Jahren holte sich der Verein wieder den Hahn-Cup in dem vom SV Büchenbronn ausgerichteten Hallenfußballturnier. 2007 ging die Trophäe an den VfR Pforzheim.

CfR Pforzheim gewinnt Hahn-Cup

Bildergalerie: 1. CfR Pforzheim gewinnt den Hahn-Cup

Dabei kam es am Sonntagabend in der Pforzheimer Fritz-Erler-Sporthalle zum erhofften Traumfinale gegen den FC Nöttingen. Doch nicht der Regionalligist aus dem Enzkreis bestimmte das Geschehen, sondern die Oberligakicker aus der Goldstadt waren goldrichtig disponiert. Schon nach drei Minuten war das Endspiel entschieden, als Devin Cillidag, Ernesto de Santis und Tim Schwaiger alle Treffer zum 3:0-Endstand für den CfR im Netz versenkt hatten. „Wir haben richtig Bock auf das Turnier gehabt und wollten unseren Verein gut repräsentieren. Dabei sind wir sogar ohne Trainer ausgekommen“, freute sich Marc Mägerle, der diesmal zum Kapitän auserkoren wurde.

Dass die GU-Türkischer SV Pforzheim eine typische Hallenmannschaft ist, machte der Kreisligist wieder einmal deutlich, der im Vorjahr sogar im Finale stand. Verdient gewannen die Türken das kleine Finale durch einen Treffer von Ferit Aydin mit 1:0 gegen Landesligist FV Niefern.

Auch im Halbfinale schlug sich die GU gegen Nöttingen tapfer. Nachdem Brenner die Remchinger in Führung schoss, gelang schon 28 Sekunden später Musay Eray der Ausgleich. Erst 1:49 Minuten vor Schluss machte Mario Bilger mit dem 2:1 den Sack für Nöttingen zu. Im anderen Halbfinale erwies sich der FV Niefern bei der ebenfalls 1:2 endenden Partie als ebenbürdiger Gegner und ging sogar gegen den Favoriten durch ein Tor von Timo Graf in der 5. Minute in Führung. Innerhalb weniger Sekunden drehte in der achten Minute der CfR die Partie durch die Treffer von Marc Mägerle und Laurin Masurica.

Als die Überraschung des Turniers entpuppte sich die zweite Mannschaft des SV Büchenbronn, die in ihrer Sechsergruppe nur zweimal bezwungen wurde. Am sensationellsten war der 3:1-Triumph des B-Ligisten gegen den vier Klassen höher agierenden Verbandsligisten TuS Bilfingen. Am enttäuschendsten präsentierten sich die Titelverteidiger vom Landesligisten FSV Buckenberg, die ohne Sieg mit zwei Unentschieden und drei Niederlagen auf Pforzheims Höhen entschwanden.

Als Underdog musste C-Klassen-Verein FV Neuenbürg bei den 0:10- und 1:9-Klatschen gegen die GU und den CfR Lehrgeld bezahlen. Ein Ausrufezeichen setzten die Enztäler jedoch mit ihrem 1:1 gegen den drei Klassen höher spielenden SV Büchenbronn I.

Nicht nur die Turnierbesten durften sich über Prämien freuen. Die 700 Zuschauer sahen 162 Tore, wobei es für jeden 25. Treffer einen Einkaufsgutschein von Sport-Elsässer und für jedes zehnte Tor eine Flasche Sekt von der Automobil-Firma Hahn gab.