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Fabian Hambüchen hat den Rauswurf von KTV Straubenhardt bestätigt.
Fabian Hambüchen hat den Rauswurf von KTV Straubenhardt bestätigt. © dpa
28.11.2011

Hambüchen bestätigt Rauswurf von KTV Straubenhardt

Berlin. Fabian Hambüchen hat das abrupte Ende der Zusammenarbeit mit dem deutschen Turn-Meister KTV Straubenhardt bestätigt. «Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich die überraschenden Aussagen der KTV Straubenhardt über die Presse erfahren musste und werde in der kommenden Saison definitiv nicht für Straubenhardt in der Bundesliga an die Geräte gehen. Ich stehe diesbezüglich auch nicht mehr für Gespräche zur Verfügung», hieß es in einer Stellungnahme des Reck-Weltmeisters von 2007.

Es sei für alle Beteiligten immer klar gewesen, dass für ihn der Fokus auf internationalen Wettkämpfen liege, betonte Hambüchen. «Grundlage unserer Vereinbarung war, dass ich die Starts frei wählen konnte.» Nach seiner schweren Verletzung Anfang des Jahres habe er alles dafür gegeben, rechtzeitig vor den Weltmeisterschaften wieder fit zu werden. «Um meine Olympiavorbereitung nicht zu gefährden, habe ich auf Anraten meines Arztes Dr. Peil auf einen Einsatz beim Bundesligafinale verzichtet», führte der Wetzlarer weiter aus. Dies habe er auch im Vorfeld den Verantwortlichen erklärt.

Allerdings hatte der 24-Jährige in den Wochen vor dem Finale zwei finanziell lukrative Turniere in der Schweiz geturnt und war beim TV-Turmspringen von Stefan Raab aufgetreten. Am Sonntag nach dem Titelgewinn hatten Straubenhardts Trainer Alexei Grigoriev und KTV-Förderer Horst Rapp unisono erklärt, ab der nächsten Saison ohne den ehemaligen Vorzeigeturner planen zu wollen. KTV-Präsident Helmut Riegsinger hatte dies zunächst dementiert und weiteren Gesprächsbedarf mit Hambüchens Management angemeldet. dpa