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FC-Nöttingen-Coach Dubravko Kolinger hatte Grund zur Freude: Seine Spieler machten dem Favoriten TSG Hoffenheim II die Hölle heiß. Am Ende aber gab es dem guten FCN-Spiel zum Trotzz eine 3:4-Niederlage. Archiv foto: Becker 
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Achtmal musste Nöttingens Torhüter Robin Kraski beim Hinspiel in Hoffenheim hinter sich greifen. Hier erzielt Marco Terrazzino das 2:0.  Foto: Ripberger 

Hammerspiel: FC Nöttingen verpasst Überraschung gegen TSG Hoffenheim II

Von den letzten sechs Pflichtspielen hat der FC Nöttingen nur eines verloren. FCN-Trainer Dubravko Kolinger vor dem Freitag-Regionalligaspiel gegen die TSG Hoffenheim II: „Wir haben einen Lauf, wir sind sehr gut drauf. Ich sehe dem Spiel sehr optimistisch entgegen.“ Er hat nicht übertrieben. Nur das Ergebnis passt nicht ganz.

Im Hinspiel erhielt der FCN eine 0:8-Klatsche, die höchste Regionalliga-Niederlage bislang. Im Rückspiel führten die Lilaweißen nach rund 70 Minuten mit 3:2. Beim FCN überschlugen sich die Ereignisse in der zweiten Spielhälfte. 1:1 stand es zur Halbzeit. Nach der Pause gingen die Nöttinger mit 2:1 in Führung. TSG Hoffenheim II glich aus und dann erzwang Eray Gür das 3:2 für den FCN.

Es war ein Hammerspiel. Über 600 Fußballfans sahen ein ereignisreiches Match mit überraschenden Wendungen und einem FCN, dem man nicht anmerkte, dass er ganz tief im Tabellenkeller steckt. Leider hatten die Nöttinger im Endspurt nicht mehr das Glück des Tüchtigen. Ein unnötiger Elfmeter und ein Last-Minute-Tor brachte die Hoffenheimer auf die Siegerstraße. 

Vor dem Spiel hätte wohl kaum jemand realistischerweise mit einer knappen 3:4-Niederlage der Nöttinger gerechnet. Nach dem Spielverlauf aber wurmt der Verlust eines möglichen Siegs schon sehr, denn der FCN stand nach einer furiosen und Mut machenden Leistung kurz vor einem Punktgewinn. Schade drum. 

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