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Ein heißes Pflaster für die Gegner der TGS war vor zwei Jahren noch die Sporthalle der Fritz-Erler-Schule. Auf ein volles Haus hofft die TGS im Heimspiel gegen die SG Nußloch an alter Wirkungsstätte, wie im November 2014, als man gegen die Kurpfälzer allerdings mit 22:26 verlor.  Becker, PZ-Archiv
Ein heißes Pflaster für die Gegner der TGS war vor zwei Jahren noch die Sporthalle der Fritz-Erler-Schule. Auf ein volles Haus hofft die TGS im Heimspiel gegen die SG Nußloch an alter Wirkungsstätte, wie im November 2014, als man gegen die Kurpfälzer allerdings mit 22:26 verlor. Becker, PZ-Archiv
12.01.2017

Hammerspiel für die TGS gegen das Topteam SG Nußloch

Um den Ringern des KSV Ispringen die Austragung ihres Finalkampfes um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der Bertha-Benz-Halle zu ermöglichen, ist die TGS Pforzheim für das Hammerspiel am Samstag gegen die SG Nußloch wieder ins vertraute Domizil Fritz-Erler-Halle ausgewichen (Anwurf ist dort zur gewohnten Zeit um 19 Uhr).

Dies zeugt einerseits von großer Sportlichkeit den Ringern gegenüber, denn die können nun ihr Jahrhundertereignis in Pforzheims modernster und größter Sporthalle durchführen. Es zeugt aber auch von großem Selbstvertrauen, denn die Bertha-Benz-Halle ist für die Turngesellen in dieser Saison nicht nur zum „Wohnzimmer“, sondern auch, wie die 14:0-Zähler aus den sieben bisherigen Hausaufgaben belegen, zur Bastion geworden.

Mit der SG Nußloch gibt am Samstag das neben dem TSB Horkheim am höchsten gehan-delte Team der 3. Handball-Liga die Visitenkarte ab. Bei den Bergsträßlern hat es zwischen den Runden zwar ganz bedeutende Wechsel im Spielerkader gegeben, den Abgang solch fertiger Spieler wie Spielmacher Frank Müller und Kreisläufer Erifopoulos hat man mit Zugängen wie Jochen Geppert von der SG Leutershausen, der als fertigster Spieler der Liga gilt, sowie dem Kronau/Östringer David Ganshorn mehr als ergänzt. Der Ausfall der beiden war wohl auch ausschlaggebend dafür, dass Nußloch im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel das Nordbaden-Duell bei der SG Kronau/Östringen II und damit auch die Tabellenführung verlor.

In der Fritz-Erler-Halle werden beide wieder mit dabei sein und damit den Wartbergern die Revanche für die 23:26-Niederlage in der Vorrundenbegegnung erschweren.

Auch bei den Pforzheimern wird mittlerweile, was die Verletztenliste betrifft, etwas Entspannung gemeldet. Von dem Quintett (Sdunek, Prasolov, Kienzle, Wysokinski, Körner), das beim Haßlocher Gastspiel fehlte, steht lediglich noch hinter dem Einsatz von Hagen Körner ein Fragezeichen. Dafür kam am Dienstagabend beim Training eine neue Hiobsbotschaft, als Jonathan Binder mit einer Verletzung, die mittlerweile als Muskelfaserriss in der Wade diagnostiziert wurde, das Training abbrechen musste. Kapitän Florian Taafel laboriert an einer Muskelverletzung am Oberschenkel und ist für das Spiel gegen Nußloch fraglich. Trotzdem zählt auch für die TGS am Samstagabend nur das Punktepaar. Mit „TGS-Atmosphäre“ wollen auch die Fans auf den vermutlich vollen Ränge hierfür ihren Beitrag leisten.