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Einsatz fraglich: TGS-Kreisläufer Michal Wysokinski (Mitte) ist vor dem Topspiel angeschlagen. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Einsatz fraglich: TGS-Kreisläufer Michal Wysokinski (Mitte) ist vor dem Topspiel angeschlagen. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
13.09.2018

Handball 3. Bundesliga: TGS Pforzheim will es dem Meister zeigen

Pforzheim. Die TGS Pforzheim freut sich auf das Spitzenspiel gegen den Meister Salamander Kornwestheim, der auch in dieser Saison zu den Titelanwärtern der 3. Handball-Bundesliga Süd zählt.

Mit dem Sieg gegen beim VfL Pfullingen haben die Wartberger die Werbetrommel für den Klassiker am Samstagabend in der Bertha-Benz-Halle, Spielbeginn wieder zur gewohnten Zeit um 19.00 Uhr, eifrig gerührt. Salamander hat nach dem Titelgewinn auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet. Der Kader mit dem Paraderückraum Schoeneck – Tinti – Wahl und dem Torschützenkönig der Liga, Außenstürmer Peter Jungwirth, wurde mit Keeper Pascal Welz (TSB Horkheim), Spielmacher Jan Reusch (TV Neuhausen/Erms) und Kreisläufer Nico Hiller (VfL Pfullingen) mit ligaerfahrenen Akteuren verstärkt.

Und dennoch sieht man bei den Nordstädtern dem Treffen mit Gelassenheit und Optimismus entgegen. Denn bis auf die Vorrundenbegegnung der vorigen Saison, bei dem die Pforzheimer der rechten Kornwestheimer Angriffsseite Jungwirth/Tinti auf den Leim gingen, waren die Auseinandersetzungen mit den „Lurchis“ stets Spitz-auf-Knopf-Begegnungen, die zumeist sogar knapp zugunsten der Wartberger endeten. Damit die Kornwestheimer Stoßstürmer nicht noch einmal so entscheidend treffen, wird Andrej Klimovets seine Abwehr, die in Pfullingen einen hervorragenden Eindruck hinterließ, entsprechend einstellen. Möglich dass er mit Roy James einen Deckungsspezialisten auf die linke Abwehrseite schiebt.

Dass man auf dem Wartberg in der Vorbereitungsphase auch kräftig am Angriff feilte, zeigte sich auch wieder im Spiel in Pfullingen. Die Laufwege stimmen, vor allem auch die Anspiele der Rückraumspieler an den Kreis. Was noch einen Tick gesteigert werden muss, ist die bisherige Trefferausbeute der Rückraumspieler. Dies hängt freilich damit zusammen, dass Versakovs, Taafel und Zweigner in erster Linie die Abnehmer am Kreis suchen.

Aufatmen bei TGS-Chef Wolfgang Taafel, dass die Verletzung von Michal Wysokinski nicht, wie befürchtet, als eine schwere Knieverletzung diagnostiziert wurde. Ob er aber mit seiner Bänderdehnung aber schon am Samstag wieder mit auflaufen kann, wird sich erst beim Aufwärmen zeigen.