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Der SG-Rückraum mit Arne Ruf (beim Wurf) hofft, gegen Oftersheim/Schwetzingen ohne Anlaufschwierigkeiten in die Partie zu kommen.  hennrich, PZ-Archiv
Der SG-Rückraum mit Arne Ruf (beim Wurf) hofft, gegen Oftersheim/Schwetzingen ohne Anlaufschwierigkeiten in die Partie zu kommen. hennrich, PZ-Archiv
02.02.2017

Handball 3. Liga: SG Pforzheim/Eutingen ist auf Zähler dringend angewiesen

Völlig überraschend kommt die Platzierung sicher nicht, letztendlich ernüchtert es aber doch: Die SG Pforzheim/Eutingen nimmt nach der Niederlage beim TV Großsachsen und dem gleichzeitigen Sieg des TuS Fürstenfeldbruck einen Abstiegsplatz in der 3. Liga Süd der Handballer ein. Nachdem man in fremden Hallen bisher fast ausschließlich als freundlicher Punktelieferant auftrat, stehen die Eutinger in der Pflicht, zumindest ihre Hausaufgaben erfolgreich abzuschließen.

Das gilt vor allem gegen Mannschaften vom Kaliber des morgigen Gegners HG Oftersheim/Schwetzingen. Mit 24 Punkten hat der Mitaufsteiger schon mehr als doppelt so viele Pluspunkte auf der Habenseite wie die Pforzheimer (11:25). Dabei wird das Spielerpotenzial der Kurpfälzer nicht unbedingt viel stärker als das der Eutinger eingeschätzt. Der HG, die vor Jahren sogar in der 2. Bundesliga spielte, ist es aber im Gegensatz zu den Pforzheimern gelungen, die Euphorie über den Wiederaufstieg mit in die neue Runde zu nehmen. Gestützt auf junge Spieler wie Daniel Hideg und Simon Förch hat man es verstanden, den Rückenwind eines engagierten Anhangs zu nutzen, wie sieben Siege bei acht Heimspielen zeigen. Auch die Auswärtsspiele bei Hinterbänklern wie Mundenheim und Zweibrücken hat Oftersheim/Schwetzingen konsequent gewonnen.

Torgefährlicher Rückraum

Keine Frage, dass unter diesen Prämissen der Druck auf die Pforzheimer am Samstagabend wesentlich höher sein wird. Verstecken brauchen sich die Schützlinge von Alexander Lipps aber nicht. Mit Manuel Mönch, der sich bei der 23:28-Niederlage in der Hinrunde mit neun Toren heftig wehrte, sowie Sandro Münch, Nicolai Gerstner, Arne Ruf, Julian Broschwitz und auch Goran Gorenac verfügen die Eutinger über torgefährliche Spieler im Rückraum. Allerdings wäre es wichtig, dass die Angreifer am Samstag schon vom Anpfiff weg durchstarten und nicht – wie zuletzt so oft – erst nach einem deutlichen Rückstand.