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Rettete am Ende der SG einen Punkt: Torwart Mile Matijevic. Foto: Becker
Rettete am Ende der SG einen Punkt: Torwart Mile Matijevic. Foto: Becker
SG-Toregarant Dominik Seganfreddo erzielte den 32:32-Endstand. Foto: Becker
SG-Toregarant Dominik Seganfreddo erzielte den 32:32-Endstand. Foto: Becker
04.12.2016

Handball 3. Liga: SG Pforzheim/Eutingen kann SG Nußloch fast knacken

Was für ein Spiel, was für eine Schlussphase! Die SG Pforzheim/Eutingen hat am Sonntag dank einer ganz starken Mannschaftsleistung dem Tabellenzweiten SG Nußloch einen Punkt abgeknöpft. Nach fünf Niederlagen in Folge erkämpfte sich der Handball-Drittligist ein 32:32 (15:16). „Ein Remis, das uns im Abstiegskampf hoffentlich Mut macht“, sagte ein zufriedener SG-Trainer Alexander Lipps nach einer packenden Partie.

Die hatte es vor allem in der Schlussphase in sich. Drei Minuten vor dem Ende lag die SG mit drei Toren zurück (32:29). Zunächst verkürzte Goran Gorenac (Lipps: „Er hat heute sein bestes Saisonspiel gemacht“) auf 30:32, Dominik Seganfreddo dann auf 31:32. Tobias Müller kassierte eine Verwarnung, Nußloch nahm eine Auszeit und hatte dann per Siebenmeter die Chance auf zwei Tore davonzuziehen – es wäre wohl die Entscheidung gewesen.

Doch SG-Keeper Mile Matijevic hält den Wurf von Pierre Freudl. 15 Sekunden sind noch zu spielen. Lipps bringt für Matijevic einen siebten Feldspieler. Goran Gorenac bekommt den Ball, schließt ab, doch Nußlochs Torwart wehrt ab. Der Abpraller landet bei Dominik Seganfreddo, der mit der Schlusssirene eiskalt zum 32:32-Endstand abschließt.

Riesenjubel bei den SG-Spielern für die sich das Remis nach der Niederlagenserie wohl wie ein Sieg angefühlt haben muss. „Heute sind wir happy“, meinte Alexander Lipps, der von einer „Mega-Schlussphase“ sprach. Doch auch die Anfangsphase war stark. Die SG führte zeitweise mit drei Toren Vorsprung (8:5/10. Minute; 11:9/15.). Zur Halbzeit lag man 15:16 hinten. Im zweiten Durchgang zog Nußloch gar auf 23:18 (40.) davon. Lipps stellte seine 6:0-Deckung auf 3:2:1 um. In der 49. Minute war die SG mit 26:27 wieder dran. Es folgte die heiße Schlussphase.