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Eine gute Abwehr hat die TGS Pforzheim (Im Bild von links Yanez Kirschner, Roy James und Torhüter Sebastian Ullrich) im Spiel gegen die Kanoniere des VfL Pfullingen benötigt. Lange sah es gut aus für die TGS, dann schlug sich das Glück in letzter Minute auf die Seite der Pfullinger.  Foto: Becker, PZ-Archiv 

Handball 3. Liga: TGS Pforzheim im Endspurt gegen VfL Pfullingen vom Glück verlassen

Pforzheim. Der Sieg lag zum Greifen nah, drei Minuten vor dem Abpfiff sah es so aus, als wäre die TGS Pforzheim im Endspurt im Vorteil gegen den VfL Pfullingen, doch das Glückspendel schwang plötzlich in die andere Richtung und blieb auf VfL-Seite hängen. So warf sich der Tabellennachbar vom Fuß der schwäbischen Alb mit zwei Toren in Folge zu einem 29:28-Sieg in der Bertha Benz Halle und sicherte sich Rang drei in der 3. Handball-Liga, während sich die TGS mit Rang sieben begnügen muss.

Beide Teams waren punktgleich (7:3) in dieses Match gegangen. Mit 19:16 lag die TGS zum Halbzeitpfiff in Front. Vier Tore Differenz waren es nach Wiederanpfiff. Doch die Pfullinger kamen mit neuem Schwung aus der Kabine und antworteten mit vier Toren in Folge. Danach ging es hin und her mit der Führung. In der 57. Minute lag die TGS 28:27 vorne. Dann musste ein VfL-Spieler für zwei Minuten vom Feld. Marco Kikillus stand danach am Sieben-Meter-Punkt und hatte es in der Hand, einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuholen, doch er verwarf. Stattdessen fassten die Pfullinger neuen Mut und warfen zwei Tore nacheinander zum 29:28-Endstand. Für ein Last-Minute-Remis fehlte der TGS dann die Zeit und das Wurfglück.

Thomas Kurtz

Thomas Kurtz

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