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Treibt manchen Gegner zur Verzweiflung: Maximilian Mitzel, der mit Drittligist TGS Pforzheim trotz Verletzungssorgen für positive Schlagzeilen sorgt. Beim 36:28 gegen den TSV Neuhausen warf der Neuzugang fünf Tore. Becker/PZ-Archiv

Handball 3. Liga: TGS Pforzheim meistert auch die Hürde bei TSG Haßloch

Haßloch/Pforzheim. Der Handball-Drittligist TGS Pforzheim hatte es am Samstag bei der TSG Haßloch mit einer Mannschaft zu tun, die in dieser Saison sehr gut aus den Startblöcken gekommen war. In der Vorsaison noch Punktelieferant waren die Haßlocher als unbequemer und sogar gefährlicher Gegner einzuschätzen. Die Pforzheimer waren gewarnt, ließen daher nichts anbrennen und gewannen am Ende mit 29:23. 

Nach 19 Minuten stand es zwar 9:6 für Haßloch, doch dann hatten die Gastgeber den roten Faden verloren. Zur Halbzeit führten die Pforzheimer bereits mit 13:11. Der Zwei-Punkte-Vorsprung hielt sich bis zum 22:20 für die TGS in der 53. Minute. Danach zogen die Pforzheimer den Endspurt an und legten auf 25:20 vor. Das brach den Willen der Haßlocher, die bis zum Abpfiff nicht mehr die entscheidende Wende erzwingen konnten.

Beim Blick auf die Zeitstrafen wird klar: Die Gastgeber haben sich selbst ein Bein gestellt. Viermal mussten TSG-Spieler auf Anweisung des Schiedsrichters das Spielfeld für zwei Minuten verlassen, viermal waren die Haßlocher in Unterzahl. Bei der TGS spielte man so diszipliniert und clever, dass man ganz ohne Zeitstrafen über die 60 Minuten kam. Das gleiche Bild bei den Siebenmetern. Zwei davon gab es für Haßloch – und beide wurden verwandelt. Die sechs Siebenmeter für die Pforzheimer verwandelte allesamt der Topscorer Marco Kikillus (10 Treffer).

Maris Versakovs (8) und Florian Taafel (5) waren die weiteren Toptorschützen bei der TGS. Der gefürchtete Haßlocher Torewerfer Elvijs Borodovskis, der auch einmal zwei Minuten zwangspausieren musste, kam auf sechs Treffer.

Mit diesem Sieg bleibt die TGS Pforzheim an der Tabellenspitze der 3. Handball-Liga dran.