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Freie Bahn wie hier im Spiel gegen Balingen-Weilstetten II erhofft sich Davor Sruk von der TGS Pforzheim auch am Samstag in Fürstenfeldbruck.  Foto: Ripberger/PZ-Archiv 

Handball 3. Liga: TGS Pforzheim muss nach Fürstenfeldbruck

Nach dem Sieg gegen Balingen/Weilstetten kann die TGS Pforzheim am morgigen Samstag in der 3. Liga ohne Druck zum Auswärtsspiel beim TuS Fürstenfeldbruck fahren. Die Handballer vom Wartberg werden aber nicht den Fehler machen, den Gastgeber aus Bayern an der derzeitigen Platzierung im unteren Drittel der Tabelle und der Magerausbeute von 2:10-Zählern zu messen.

Schwierige Adresse

Dass die Wittelsbacherhalle in Fürstenfeldbruck – bei den Fans besser bekannt als „Pantherkäfig“ – eine schwierige Adresse ist, wissen die Pforzheimer von der 29:33-Niederlage in der vorigen Saison her. Mit Sebastian Meinzer, Johannes Stumpf und Yannick Engelmann kennt man bei der TGS auch die Eckpfeiler im Team der Gastgeber.

Mit Spielen gegen Teams wie 1893 Neuhausen und Nußloch hatten die bayrischen „Panther“ ein ganz schweres Startprogramm. Zuletzt hatte Fürstenfeldbruck mit der SG Nußoch den amtierenden Meister in dessen eigenen Halle am Rande der Niederlage und zog mit 29:31 nur knapp den Kürzeren.

Die TGS Pforzheim kann nach der Vorstellung gegen Balingen/Weilstetten dennoch mit Optimismus vor den Toren Münchens antreten. Am Dienstag überzeugten die Wartberger vor allem mit einer aufmerksamen und beweglichen Abwehr. Es kam nicht von ungefähr, dass der Gästetrainer nach dem Schlusspfiff in der mangelnden Chancenauswertung seiner „Junggallier“ den Grund für den Spielausgang sah.

Starker Wysokinski

Neben Keeper Sebastian Ullrich, der wieder eine ganz souveräne Vorstellung bot, überraschte im neu gebildeten Innenblock der Nordstädter vor allem Michal Wysokinski, dem es offensichtlich gut tut, dass er derzeit wieder mehr Einsatzzeiten bekommt und der am Dienstag seine wohl beste Vorstellung ablieferte, seit er nach Pforzheim zurückgekehrt ist. Auch im Angriff überraschte das Muskelpaket, das in der Kreismitte genauso wie Davor Sruk, bedient durch verdeckte Anspiele von Florian Taafel und Maris Versakovs, ein ständiger Unruheherd war. Mangelnde Konzentration bei den Abschlüssen wie es am Dienstag vier-, fünfmal bei sogenannten „Freien“ der Fall war, sollten sich die Turngesellen am Samstag allerdings nicht leisten.