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Auf eine starke Leistung von Torhüter Sebastian Ullrich baute die TGS Pforzheim auch im Auswärtsspiel beim TSB Horkheim. Foto: PZ-Archiv, Becker
Auf eine starke Leistung von Torhüter Sebastian Ullrich baute die TGS Pforzheim auch im Auswärtsspiel beim TSB Horkheim. Foto: PZ-Archiv, Becker
02.11.2017

Handball 3. Liga: Zeitstrafen bringen TGS Pforzheim beim TSB Horkheim um den Sieg

Pforzheim. Nach der noch kaum verarbeiteten Heimniederlage am Reformationstag gegen Oftersheim/Schwetzingen stand Handball-Drittligist TGS Pforzheim am Samstag beim amtierenden Vizemeister TSB Horkheim die nächste schwere Prüfung bevor. Zwei Zeitstrafen kosteten die TGS einen Sieg. So gewann der TSB mit 30:29.

Der TSB hatte seine Mannschaft mit Blick auf die 2. Liga entsprechend verstärkt, kam in dieser Runde aber völlig überraschend noch nicht richtig auf Touren. Jetzt hat es immerhin für die Pforzheimer gereicht, die als Tabellensiebter zwar einen Rang vor Horkheim liegen, aber die große Chance hatten, sich weiter abzusetzen.

Mit 15:13 lag die TGS zur Halbzeit in Front. Im Handball ist das kein komfortabler Vorsprung, aber der hielt auch lange Zeit in der zweiten Halbzeit. Zwischendurch waren es immer wieder einmal sogar drei Treffer Vorsprung. Dann gab es in der 41. Minute eine Zwei-Minuten-Strafe für Marco Kikillus und wenig später musste auch Andrej Klimovets für zwei Minuten auf die Bank. Die Folge: In Überzahl erkämpften sich die Horkheimer die Führung, die sie dann bis zum Abpfiff nicht mehr hergaben.

Forian Taafel war mit neun Toren der Topscorer bei der TGS, gefolgt von Michal Wysokinski und Maris Versakovs mit je sieben Treffern.

Die TGS liegt nun sicher im Mittelfeld. Doch der Gegner am 11. November, 19 Uhr in der Bertha-Benz-Halle wird sicherlich nicht freiwillig die Punkte abgeben, sondern besonders glänzen wollen. Der Tabellenzweite Rhein-Neckar Löwen II wird der TGS sicherlich alles abverlangen.