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Fürs Spiel in Neckarsulm wünscht sich die SG mit Tom Schlögel einen Aufwärtstrend.  Foto: Ripberger/PZ-Archiv 

Handball: Auswärtserfolg soll ratlose SG aus dem Tief holen

Pforzheim. Ratlosigkeit in den Reihen der SG Pforzheim/Eutingen: Nach der dritten Heimniederlage in Folge sind die Handballer von Trainer Alexander Lipps in der Oberliga nur Mittelmaß.

Ist der Druck so groß, dass man die Erwartungen des eigenen Anhangs nicht erfüllen kann oder ist die lange Verletztenliste das Problem? Vermutlich trifft beides zu.

Unter diesen Umständen ist es fast günstig, dass die Pforzheimer am Sonntag auswärts auflaufen. Dann treten sie bei der SU Neckarsulm an. Die Gastgeber aus der Autostadt stehen allerdings nach drei Niederlagen selbst unter Druck. Schließlich sind bei Neckarsulm aus einer Positivbilanz von 6:2 Punkten inzwischen 6:8 Zähler geworden.

Zumindest Benjamin Schreider ist ein Neckarsulmer Akteur, der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Vor allem auf ihn müssen Michael Hohnerlein und seine Mitstreiter in der SG-Abwehr ihr Augenmerk richten. Im Spiel am Neckar und der Sulm sind vor allem der zuletzt so starke Mile Matijevic im Pforzheimer Tor und eben die Abwehr, in der zwischenzeitlich Hohnerlein die Regie führt, Hoffnungsträger. Es geht weiter darum, die Auswärtsbilanz sauber zu halten. Gefordert ist freilich auch der Angriff, der zumindest in den jüngsten Heimpartien mit den sich bietenden Möglichkeiten zu großzügig, wenn sogar nicht sogar fahrlässig umgegangen ist.

Freilich muss man bei der jungen SG-Truppe weiter berücksichtigen, dass man mit Sandro Münch, Dominic Seganfreddo und Torhüter Rico Petruzzi gleich drei absolute Leistungsträger verloren hat. Außerdem stehen mit Neuzugang und Hoffnungsträger Felix Lobedank sowie den erfahrenen Ingo Catak und Jan Strehlau schon seit Wochen absolute Stützen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.