760_0900_13027_.jpg Handball-BW-Oberliga: Schlüsselspiele für SG und TGS
Voll reinhängen muss sich am Samstag BW-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen mit Philipp Schückle.  Foto: Gössele, PZ-Archiv 
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Handball-BW-Oberliga: Schlüsselspiele für SG und TGS

In der Handball-Oberliga kann Tabellenführer TGS Pforzheim im Falle eines Sieges den direkten Verfolger HG Oftersheim/Schwetzingen abschütteln. Die SG Pforzheim/Eutingen muss dagegen im Abstiegskampf gegen SG Lauterstein dringend punkten.

In der Oberliga Baden-Württemberg müssen sich am Samstag die Pforzheimer Handballfreunde zwischen zwei „Spielen der Wahrheit“ entscheiden. In der Halle im Benckiserpark trifft um 19.30 Uhr Tabellenführer TGS Pforzheim auf den direkten Verfolger HG Oftersheim/Schwetzingen. In der Konrad-Adenauer-Halle spielt die SG Pforzheim/Eutingen in einem Treffen mit Blick auf den Klassenerhalt auf die SG Lauterstein.

Die TGS Pforzheim will im Spitzenspiel gegen Oftersheim/Schwetzingen nicht nur das Dutzend an Siegen voll machen, sondern auch erstmals eine deutlichere Distanz zwischen sich und den Verfolgern herausarbeiten. Nimmt man den Hallenvorteil, den fitten und vollständigen Kader und die Tatsache, dass die Wartberger ihre starken Vorstellungen bisher gegen die besseren Adressen der Liga erbrachten, spricht viel dafür, dass Damir Lebovic und seine Truppe ihren Erfolgsweg verlängern werden.

Mit Oftersheim/Schwetzingen stellt sich eine Vertretung vor, die noch vor gar nicht langer Zeit am großen Rad drehte. Bis zur Saison 2008/2009 spielten die Spargelstädter in der 2. Bundesliga, dann ging es aber gleich zweimal hintereinander abwärts.

Dass die Begegnung gegen Aufsteiger Lauterstein zu einem Treffen um „big points“ wird, hatte bei der SG Pforzheim/Eutingen zu Beginn der Runde niemand erwartet. Nach vier Niederlagen in Folge gilt es nun, Selbstvertrauen für die vor Weihnachten noch anstehenden Spiele mit Gegnern auf Augenhöhe (Willstätt, Weinsberg, Altenheim) zu sammeln. Die Erfahrenen im Team, wie Manuel Mönch, Bastian Langenfeld und auch Tobias Müller sind jetzt als Leitwölfe genauso gefordert, wie der Anhang in der Konrad-Adenauer-Halle. Alexander Lipps wird die Mannschaft wegen einer Fußverletzuung wohl nicht unterstützen können.

In der Badenliga wartet auf die SG Pforzheim/Eutingen II gegen den HSV Hockenheim das erste von drei Hammerspielen (die nächsten Gegner sind Heddesheim und Bretten). Dass unverhofft oft kommt, darf man dem HC Neuenbürg wünschen. Unverhofft war jedenfalls der Sieg, mit dem die Enztäler am letzten Wochenende in Hockenheim überraschten. Unverhofft wäre, trotz des Hallenvorteils, wohl auch ein Sieg am Sonntag gegen Spitzenreiter SG Heddesheim.

In der Landesliga der Männer ist der TV Ispringen im Lokalderby bei der SG Pforzheim /Eutingen III zwar favorisiert, in Ispringen sollte man allerdings noch nicht vergessen haben, dass die SG diesen Vergleich im Vorjahr mit 19:17 überraschend für sich entschied.

Nach fünf Niederlagen in Serie würde es der TGS Pforzheim II gut anstehen, wenn sie im Heimspiel gegen den TV Forst wieder einmal punkten würde.

In der Oberliga Baden-Württemberg der Frauen empfängt die HSG Pforzheim am Samstag mit dem TSV Malsch einen alten Wegbegleiter. Zur Zeit halten die Goldstädter die besseren Karten in ihren Reihen.

In der Badenliga der Frauen steht der SG Pforzheim/Eutingen gegen die SG Heddesheim ein Schlüsselspiel bevor. Das Kellerderby sollte nicht verloren gehen, sonst könnte für die Truppe von Jürgen Kloutschek die Aufstiegs- auch gleich wieder zur Abstiegssaison werden.