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Schon wieder die Schulter: Evgeni Prasolov (rechts), hier mit Physiotherapeut Sebastian Firniss, fällt wohl für den Rest der Runde aus.  Foto: PZ-Archiv/Müller 

Handball-Drittligist TGS Pforzheim auch ohne Prasolov kämpferisch

Pforzheim. Nachdem Evgeni Prasolov erneut mit einer Schulterverletzung sowie Fabian Dykta mit einem Innen- und Außenbandriss im Sprunggelenk ausfallen, stellt sich die Mannschaft von Handball-Drittligist TGS Pforzheim vor dem Gastspiel am Samstag beim VfL Pfullingen von selbst auf.

Prasolov ist neben Filip Prsa und Chris Bregazzi (beide Kreuzbandriss) der dritte Akteur der Nordstädter, für den die Saison bereits abgehakt ist. Immerhin kann auf das Comeback von Keeper Sebastian Ullrich (Bruch des Mittelfußes) sowie Fabian Dykta Mitte Februar gehofft werden.

Bange machen gilt für die Nordstädter beim Spiel in Pfullingen trotzdem nicht. Schon seit Wochen holen Florian Taafel und das verbliebene Häuflein der Einsatzfähigen, von denen viele über die gesamte Spielstunde auf dem Parkett stehen, das Letzte aus sich heraus. Dass man trotz der Misere dem Tabellenführer in Kornwestheim eine Partie auf Augenhöhe lieferte und gegen den nicht wie ein Schlusslicht auftretenden TV Hochdorf einen Rückstand von sieben Toren aufholte, macht auch für das Spiel am Albtrauf Mut.

Mit der oft praktizierten engen Deckung der drei Pforzheimer Haupttorschützen Maris Versakovs, Florian Taafel und Marco Kikillus haben es die gegnerischen Trainer derzeit taktisch recht einfach. Dass sich die TGS dennoch zu wehren versteht, zeigt die Platzierungen der Pforzheimer Spieler auf den vorderen Rängen der Torjägerliste. Besser machen als im Hochdorfer Spiel müssen es diese drei am Samstag aber bei Aktionen vom Siebenmeterstrich, bei denen das Trio zuletzt nicht weniger als viermal scheiterte.

Gastgeber in Zugzwang

Ein Plus für die Wartberger ist, dass Gastgeber Pfullingen mit 15:19 Punkten stärker als die Pforzheimer (20:14) in Zugzwang sind. Freilich resultiert diese Negativbilanz der Württemberger vor allem vom missratenen Saisonstart mit 1:9 Punkten. Daran beteiligt war auch die TGS, die daheim 26:25 siegte. Nicht erst seit diesem Auftritt kennt man im Lager der Pforzheimer mit Marc Breckel, Daniel Schliedermann sowie Nico Hiller die Aktivposten des Gegners, der auf eine vorbildliche Jugendarbeit setzen kann.