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Im Würgegriff: Für die HSG Pforzheim mit Cornelia Langenberg läuft es längst nicht, wie erhofft.   Hennrich, PZ-Archiv
Im Würgegriff: Für die HSG Pforzheim mit Cornelia Langenberg läuft es längst nicht, wie erhofft. Hennrich, PZ-Archiv
29.10.2015

Handball: Drittligist TGS Pforzheim muss zum TV Großsachsen

In der 3. Handball-Liga gab es für die beiden Pforzheimer Vertreter zuletzt Niederlagen. Und am Wochenende warten die nächsten hohen Hürden.

Ernüchterung bei den Handballern der TGS Pforzheim: Statt mit einem Sieg über Konstanz ins obere Drittel der Tabelle aufzurücken, finden sich Kapitän Florian Taafel und seine Mitstreiter mit 8:8 Zählern im grauen Mittelfeld wieder. Und am Samstag beim TV Germania Großsachsen droht weiteres Ungemach.

Das Nordbaden-Derby beim alten Kontrahenten von der Bergstraße kommt für die Pforzheimer zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt. Zu Beginn der Saison hätten die Germanen, die mit fünf Niederlagen in den Startblöcken hängen blieben, einen angenehmeren Gegner abgegeben. Doch zuletzt gelang in Großsachsen die Wende, wie die Heimsiege über Hochdorf und Kornwestheim und die hauchdünne Niederlage in Konstanz zeigen. Grund für den Stotterstart der Germanen war, dass mit Kohl, den Sauer-Zwillingen und Keeper Fischer gleich ein Quartett ganz erfahrener Akteure die Karriere beendet hatte – die Integration ihrer Nachfolger brauchte Zeit. Inzwischen sind vor allem die Youngster Jan Triebs-korn (bisher HG Oftersheim/ Schwetzingen), Philipp Ulrich (TSG Friesenheim II) und Routinier Benjamin Hundt (TSG Hassloch) als neue Stützen eingebaut. Gegen dieses Trio muss die TGS-Abwehr ein probates Mittel finden. Freilich war es am vergangenen Samstag weniger die Abwehr, der die Pforzheimer Niederlage gegen Konstanz zuzuschreiben war. Vielmehr machten Schwächen im Abschluss den Pforzheimern das Leben schwer.

Enttäuschung auch bei Frauen-Drittligist HSG TB/TG 88 Pforzheim, denn von der Hausaufgabe gegen den TV Möglingen hatte man sich eigentlich die ersten Heimzähler dieser Saison versprochen. Dass man dann doch leer ausging, lag an der Vielzahl von unvorbereiteten Abschlüssen und technischen Fehlern, vor allem im ersten Durchgang. Aber auch 33 Gegentreffer sind einfach zu viel. Allzu optimistisch, dass die verlorenen Punkte am Samstag bei der HCD Gröbenzell wieder eingespielt werden können, sollte man nicht sein, denn der Gegner hat bislang mit 10:0 Punkten eine weiße Weste. Das Team aus Bayern setzt auf eine aggressive Abwehr. Dafür gab es zuletzt in Freiburg zwar neun Zeitstrafen, dennoch siegte der HCD und kassierte nur 23 Gegentore.

In der Oberliga Baden-Württemberg hat der TV Bretten gegen den TSV Deizisau am Sonntag ein weiteres Heimspiel. Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen ist die Truppe von Sandro Catak mit 6:12 Zählern in der Tabelle abgerutscht. Deshalb zählt auch ohne die verletzten Fuchs, Eickmeier und Ingo Catak nur ein Sieg.