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Eduard Klyuyko verstärkt jetzt die TGS Pforzheim.  Foto: TGS 

Handball-Drittligist TGS Pforzheim reagiert auf Verletzungspech

Pforzheim. Die TGS Pforzheim wird auch in der neuen Handball-Saison vom Verletzungspech verfolgt. Nachdem Evgeni Prasolov, Filip Prsa und Markus Bujotzek länger ausfallen, hat der Drittligist jetzt reagiert. Bis zur Rückrunde wird Eduard Klyuyko die Mannschaft von Trainer Andrej Klimovets verstärken. Der 25-jährige Klyuyko war aufgrund eines Bruchs an der Wurfhand seit Sommer vertragslos. Die Verletzung ist inzwischen ausgeheilt und TGS-Handball-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel stand schon im Frühjahr mit dem Spieler in Kontakt.

Die Verpflichtung scheiterte damals an den Studienplänen Klyuykos, die in Karlsruhe nicht umsetzbar waren. Doch der regelmäßige Kontakt blieb. Jetzt reagierte man im Pforzheimer Lager.

Klyuyko ist gelernter Mittelmann, der aber auch auf allen anderen Rückraumpositionen variabel eingesetzt werden kann. Trotz seiner erst 25 Jahre hat er ein bewegtes Handballerleben hinter sich. Bisherige Stationen waren unter anderem Krasnodar (Russland), Volendam (1. Liga Niederlande) und die HG Saarlouis (2. Bundesliga). Der 1,86 Meter große Rückraumspieler durfte sich zudem schon das Trikot der ukrainischen Nationalmannschaft überstreifen. Er sammelte mit Krasnodar und Volendam auch international Erfahrung im EHF-Cup. „Edu“ soll im TGS-Rückraum Florian Taafel und Maris Versakovs entlasten, da schon nach einem Drittel der Saison nur noch zwei etatmäßige Rückraumspieler zur Verfügung stehen.

Eduard Klyuyko hat die ukrainische Staatsbürgerschaft, spricht aber perfektes Deutsch. Seine Eltern leben seit 20 Jahren in Deutschland und Klyuyko ist in Deutschland aufgewachsen. „Wir erwarten keine Wunderdinge von ihm, vor allem, da er sich erst integrieren muss“, beschreibt Wolfgang Taafel die Situation.