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TGS-Trainer Tobias Müller fordert im ersten Auswärtsspiel der Saison gegen Horkheim eine Leistungssteigerung seiner Jungs.  Foto: PZ-Archiv, Hennrich 

Handball-Drittligist TGS Pforzheim will Fehlstart in Horkheim verhindern

Pforzheim. „Wir werden in Horkheim ein anderes Gesicht als beim Start gegen Kornwestheim zeigen, wir fahren hin, um zu gewinnen“, gibt sich Trainer Tobias Müller vor dem Spiel in der 3. Liga seiner TGS Pforzheim im Heilbronner Ortsteil Horkheim optimistisch, wohl wissend, dass die Premierenvorstellung seiner Mannen gegen Kornwestheim nicht den Erwartungen und vor allem nicht den gezeigten Leistungen in der intensiven Vorbereitungsphase genügte.

Mit neun Minuten ohne eigenen Torerfolg und einer zweistelligen Fehlerquote im Abschluss hat man sich den Fehlstart gegen die „Lurchies“ eingehandelt. Dass seine Spieler, vor allem die Crew aus dem Rückraum, gleich nach dem Abpfiff für das Spiel im Unterland Besserung gelobte, lässt für die Partie am Samstag hoffen.

Die Motivation vor dem Spiel in der Stauwehrhalle wird hoch sein, denn die Ergebnisse gegen die „Hunters“ waren, sieht man einmal vom 24:22-Heimerfolg beim letzten Aufeinandertreffen ab, in den wenigsten Fällen positiv. Der Turn- und Sängerbund, der auch schon in der 2. Bundesliga auflief, mischt schon seit „Urzeiten“ in der Liga ganz oben mit. Nimmt man das Abschneiden der letzten Spielrunde als Maßstab und die Tatsache, dass Trainer Michael Schweickardt auf eine gegenüber der Vorsaison kaum veränderte Mannschaft setzen darf, kann seine Saisonprognose „ich denke, ein Platz unter den ersten fünf ist nichts Vermessenes“ durchaus mit unterschrieben werden.

Mit einem 29:20-Sieg beim TSV Blaustein sind die „Hunters“ mit einem deutlichen Erfolg in die neue Saison eingestiegen und dies, obwohl sie ihren Top-Scorer Janik Zerweck, nachdem er mit einem Coronainfizierten in Kontakt gewesen war, aus Vorsichtsgründen zu Hause gelassen hatten. Im Spiel am Samstag wird Zerweck wieder auf der Platte erwartet, die TGS-Keeper Sebastian Ullrich und Jonathan Binder freuen sich, dass er gesund ist, hätten ihn aber dennoch wohl lieber auf der Tribüne gesehen.