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Nach einer Pause geht die TGS (in Weiß-Rot) auf Punktejagd.  Foto: Becker/PZ-Archiv 

Handball-Freunde können etliche Heimspiele sehen

Pforzheim. Nach zwei Wochen mit Schmalkost können sich die Pforzheimer Handballfreunde über das Angebot an diesem Wochenende nicht beklagen. Die beiden hochklassigen Männer-Teams TGS Pforzheim und der SG Pforzheim/Eutingen haben ebenso Heimrecht wie Dritt-Bundesligist HSG Pforzheim bei den Frauen. In der Badenliga der Männer erwartet der HC Neuenbürg den TV Bretten.

In der dritten Bundesliga darf sich der Anhang der TGS Pforzheim, die am Samstagabend gegen die TSB Horkheim spielt, auf eine Begegnung zweier Mannschaften auf Augenhöhe freuen. Der Gegner aus Heilbronn ist ebenso wie die Pforzheimer mit drei Niederlagen in die Runde gestartet, hat dann aber mit fünf Siegen in Folge die Tabelle von hinten aufgerollt, an Allerheiligen dann jedoch vom Tabellenführer Bad Neustadt die Grenzen gezeigt bekommen. Dabei nahm eine Abordnung der spielfreien Turngesellen Horkheim in Augenschein. Die Pforzheimer sahen vor allem einen starken Rückraum mit den Prasolov-Brüdern, zudem einen Sebastian Seitner, der trotz seiner 34 Lenze immer noch in der Lage ist, in der dritten Bundesliga Spiele im Alleingang zu entscheiden. Das Wohl und Wehe der Turngesellen wird wesentlich davon abhängen, ob das früher für Frisch Auf Göppingen in der ersten und für Bittenfeld und Konstanz in der zweiten Bundesliga aktive Kraftpaket Seitner neutralisiert werden kann.

Bei den Rot-Weißen in der Pforzheimer Nordstadt ist das Selbstbewusstsein dank der jüngsten Siege gestiegen. Die Pause war dennoch willkommen.

Da die Muskelverletzung von Michal Wysokinski inzwischen ausgeheilt ist, hatte Andrej Klimovets im Übungsbetrieb diese Woche erstmals seinen kompletten Kader beisammen. Valentin Hörer war leicht erkältet, sein Einsatz steht aber nicht infrage. Auf die Partie gegen Horkheim folgen für die TGS wichtige Spiele: Zweibrücken und Rödelsee sind Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib.

In der Oberliga Baden-Württemberg kann sich die SG Pforzheim/Eutingen ihrem Anhang am Samstagabend im Spiel gegen den TV Sandweier erstmals seit zwei Spielrunden als Spitzenreiter präsentieren. Sieben Siege in Folge haben die Mannschaft von Trainer Hans Christensen an die Tabellenspitze gebracht. Gegen Sandweier sind die Pforzheimer klarer Favorit. Doch ein unnötiger Punktverlust wäre auch das Letzte, was man auf dem Pforzheimer Buckenberg brauchen könnte, da in einer Woche die Nagelprobe bei der SG Lauterstein ansteht. In der Badenliga hat der HC Neuenbürg Rückenwind erhalten. Gegen den nächsten Gegner TV Bretten gewann das Team das Kreispokal-Finale im September nach deutlicher Führung letztlich nur mit einem Tor Unterschied. Mittlerweile auf einen zweistelligen Tabellenplatz gerutscht, würde es der SG Pforzheim/Eutingen II gut anstehen, am Sonntag daheim gegen Mannheim-Friedrichsfeld zu punkten.

Senderstädter sind Außenseiter

In der Landesliga kommt es zum Derby SG Pforzheim/Eutingen III gegen TV Ispringen. Blau-Gelb Mühlacker reist als krasser Außenseiter zum TV Wössingen. In der dritten Bundesliga der Frauen erwartet die HSG Pforzheim den TSV Haunstetten, was für ein schwieriges Heimspiel spricht. In Sabrina Duschner verfügen die Gäste aus Augsburg über eine herausragende Spielerin. In der Landesliga der Frauen wird die SG Pforzheim/Eutingen im Heimspiel gegen die TG Neureut II genau so als Sieger erwartet, wie die HSG Pforzheim II gegen das Schlusslicht Stutensee. Die TGS Pforzheim ist spielfrei.