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Symbolbild: dpa 

Handball-Jugend der TGS Pforzheim sammelt in Schweden viele Erfahrungen

Pforzheim. „Creating memories for life“ (Erinnerungen, fürs ganze Leben) – unter diesem Motto steht das seit 1978 stattfindende internationale Turnier im schwedischen Lund, an dem in diesem Jahr 7400 junge Handballerinnen und Handballer teilnahmen. Für die männliche C- und B-Jugend der TGS Pforzheim war das Turnier eine ideale Vorbereitung für die am 13. Januar beginnenden Rückrundenspiele in der Badenliga. Neben den rein sportlichen Zielen wurde der Fokus auf die Stärkung des Teamzusammenhalts gelegt.

Und dass dieser Zusammenhalt auch funktionierte, stellte die männliche C-Jugend bei den Gruppenspielen unter Beweis. In der mit IFK Kristianstad (Schweden), H 71 (Färöer Inseln), Fureso Handbold (Dänemark) und Amager III (Dänemark) stark besetzten Gruppe 1 musste sich der TGS-Nachwuchs lediglich dem Erstliga-Tabellenführer Kristianstad mit 16:21 beugen. Als Tabellenzweiter erreichten die Pforzheimer das Sechzehntelfinale.

Im Sechzehntelfinale setzte sich die TGS mit 15:10 gegen Amager I (Dänemark) durch. Im Achtelfinale erwischten die Rot-Weißen dann aber einen schlechten Start und scheiterten immer wieder am starken Torwart des Eslöv HV (Schweden) und zogen gegen den späteren Halbfinalisten letztlich mit 9:15 den Kürzeren.

Dass vor allem die Körperlichkeit und robuste 6:0-Abwehrreihen im skandinavischen Handball eine große Rolle spielen, musste die B-Jugend der Wartberger erfahren. In der Gruppenphase gab es gegen die Topteams aus Sävehof (Schweden) und Randers HH (Dänemark) deutliche Niederlagen. Es folgte eine unglückliche Niederlage gegen Lugi II (Schweden) sowie – nach einer deutlichen Leistungssteigerung – ein Erfolg gegen den MTV Stadeln, mit der man den Einzug in die B-Finalphase schaffte.

Nach der Vorrunde hatte sich das Team dann auch an die internationale Spielweise gewöhnt und kämpfte sich in der B-Phase bis ins Viertelfinale, wo durch ein 15:20 gegen Ankaret (Schweden) Endstation war.

Am Ende zog Organisator Daniel Leskovic zufrieden Bilanz: „Unsere sportlichen Zielsetzungen sind voll erfüllt worden. Etwas ärgerlich war das Ausscheiden der männlichen C-Jugend im Achtelfinale. Jedoch kann man mit dem Abschneiden und der Art und Weise, wie sich unsere Jugendlichen im Laufe des Turniers entwickelt haben, voll zufrieden sein.“ Jetzt gelte es, diese Entwicklung im Januar im Training und in der Rückrunde zu festigen.