760_0900_13700_.jpg Handball-Landesliga: TGS-Reserve dem Klassenerhalt näher
Fünfmal traf Philipp Ast für die TGS-Reserve im Duell der Aufsteiger gegen die Turnerschaft Durlach. Ropberger 

Handball-Landesliga: TGS-Reserve dem Klassenerhalt näher

Pforzheim. In der Handball-Landesliga ließ sich der TV Ispringen auch vom TV Wössingen nicht vom Erfolgsweg abbringen. Allerdings galt es in der engen Wössinger Sporthalle ganz hartnäckigen Widerstand zu brechen, denn die Gastgeber vom Walzbachtal werten die Vergleiche mit Ispringen als Nachbarschaftsduelle und lieferten die beste Leistung der Saison ab.

Ganz kritisch war die Schlussminute, in der Ispringen nach zwei Zeitstrafen doppelt in Unterzahl war. Keeper Hannes Vogt verhinderte dann mit einem Reflex den Gleichstand und im Gegenzug kämpfte sich Andy Schneider trotz der Unterzahl zum erlösenden 30:28-Treffer durch. Mit diesem Erfolg hat sich Ispringen zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Titel gesichert. Weil die Außen Stoll und Müller in der engen Wössinger Halle nicht wie gewohnt zum Zug kamen, sprang diesmal Marvin Morlock als Haupttorschütze ein. Immer wohler im Ispringer Dress fühlt sich auch Sebastian Eigl, der vor allem in spielentscheidenden Phasen traf.

TV Ispringen: Bergler, Vogt – Stoll, J. Schneider (4), A. Müller (5). Kehm (3), A. Schneider (5), Morlock (9/3), Reich, K. Kunz (1),, Eigl (3), Apelt, N. Müller.

Obwohl mit Johannes Roming, Bennic Walz, Christian Bogner und Moritz Faaß nach wie vor Leistungsträger fehlen, setzte sich die TGS Pforzheim im Aufsteiger-Duell mit der Tschft. Durlach mit 31:26 Toren durch. Damit haben die Nordstädter jetzt fünf Punkte Vorsprung zu den Absteigerplätzen und sind die akuten Sorgen um eine zweite Saison auf Verbandsebene zumindest derzeit los. Bis zum 19:19 in der 42. Minute war die Begegnung völlig offen. Dann nutzten die Turngesellen eine Schwächeperiode des Gastes mit fünf Treffern in Folge spielentscheidend aus.

Nach dem 24:19 kämpften sich die Karlsruher zwar noch einmal bis auf 26:24 ran, in der Restzeit der Begegnung hatten die Pforzheimer dann aber doch den längeren Atem.

TGS Pforzheim: Krettek, Herbst – Hufnagel (1), Klaus, Heintz (7), B. Streichsbier (1), Yilmaz (2), Dykta (1), Stotz (5), Ast (5), Kikillus (9/4).

Nichts zu erben gab es in der Badenliga der Frauen beim 17:24 für die SG Pforzheim/Eutingen im Heimspiel mit der TG Neureut. Obwohl Torfrau Nadine Storz beste Pforzheimerin war und in der Anfangsphase etliche freie Schüsse parierte und im Verlauf des Spiels auch noch drei Siebenmeter der Karlsruherinnen entschärfte, war Neureut schon bis zur Pause auf 14:8 Tore enteilt.

SG Pforzheim/Eutingen: Stortz – Rentschler (4/1), Klarmann (2/1), Neubauer (3), Huzenlaub (4), Schaible (1), Engelhard (1), Schückle, Kraus, Schneider, Midinet, Schnäbele (2/1).

In der Landesliga der Frauen überraschte die HSG Pforzheim II mit einem 24:19-Sieg über die TG Neureut II. Bis zur Pause (11:11) vermochte sich keines der beiden Teams Vorteile herauszuspielen. Trainer Frenz Sass schien dann in der Pause die richtigen Tipps parat gehabt zu haben, denn in den ersten Minuten nach dem Wiederanpiff traf bis zum 18:11 nur noch die HSG. Unterstützt wurde die HSG II auch von Katrin Händler, die nach ihrem Kreuzbandriss die erste Spielpraxis sammelte.

HSG Pforzheim II: Bub – Rein (4/2), Schäfer (3), Sauerwald (1), Pilz, Weingärtner, Wiesenfeld, Laura Maschek (5), Larissa Maschek (5), Händler (3), Nonnenmacher.