760_0900_16552_.jpg Handball-Landesliga: TV Ispringen hat das Derby im Griff
Kaum zu bremsen: Lukas Kuntz (am Ball) zeigte gegen die TGS-Reserve, warum er so wichtig ist für den TV Ispringen. Foto: Mikesch

Handball-Landesliga: TV Ispringen hat das Derby im Griff

Pforzheim. In der Handball-Landesliga der Männer hatte der TV Ispringen das Lokalderby mit der TGS Pforzheim II sicher im Griff, die TGS bleibt dadurch akut abstiegsgefährdet. Die SG Pforzheim-Eutingen III hingegen verschaffte sich mit dem Sieg bei Schlusslicht HSG Ettlingen/Bruchhausen Luft im Abstiegskampf.

TV Ispringen – TGS Pforzheim II 36:29. Bis zur Mitte der ersten Spielhälfte blieb die Reserve souveränen BWO-Tabellenführers noch auf Schlagdistanz. Bis zur Pause waren die Ispringer, die auch wieder Lukas Kunz in ihren Reihen hatten, dann schon deutlich mit 20:12-Treffern weg. Nach dem Wechsel kontrollierte Ispringen das Geschehen bis zum 36:29-Abpiff. Neu in den Reihen bei Ispringen war Torwart-Neuzugang Loskil aus Karlsruhe, der in der Schlussviertelstunde mit pariertem Siebenmeter und einem abgewehrten Freien einen vielversprechenden Einstand gab.

TV Isprngen: Vogt, bergler, Loskil – Stoll (6), J. Schneider (5), A. Müller (4), Kehm (2), A. Schneider (2), Apel (2/1), N. Müller, Reich (5), S. Kunz (5), Apelt (1), L. Kunz (6).

TGS Pforzheim II: Ludwig, Rischar – J. Kusterer (3), Abrecht (4), K. Hufnagel (2), Roming (1), Dykta (1), Stotz, Ast (4), Heintz (5), Kikillus (9/5).

HSG Ettlingen/Bruchhausen – SG Pforzheim/Eutingen III 28:32. Um der dritten Mannschaft im Abstiegskampf der Handball-Landesliga zu helfen, hat man bei der SG Pforzheim/Eutingen reagiert und so viele Spieler wie möglich aus der ersten und zweiten Mannschaft abgestellt. Neben Tim Knoll und den A-Jugendlichen Karpstein und Seifried, die zuletzt die Zweite in der Badenliga verstärkten, nahmen die Pforzheimer auch Hans Christensen und Carsten Lipps mit ins Albtal. Bis zum 13:13 zur Pause war die Festung beim Schlusslicht aber noch nicht geknackt. Erst als man beim Spielstand von 18:18 auf eine offensive Abwehr umstellte, setzten sich die Pforzheimer bis zum Abpfiff doch noch deutlich mit 32:28-Toren ab.

Marvin Karpstein, der sowohl auf der Außenbahn als auch in der Rolle des Spielmachers fungierte, markierte dabei mit 16 Einschüssen, sechs davon vom Siebenmeterstrich, den Löwenanteil der Tore.

SG Pforzheim/Eutingen III: Bauer – Hammer, Hönes, Dietrich (2), Wahl (2), Zorn, Potimaj (4), C. Lipps (1), Seifried (4), M. Karpstein (16/6), Knoll (1), Christensen (2), Hörandel.