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Einen Anlauf in Richtung der neuen Spielklasse unternimmt der TV Ispringen mit Pascal Stoll (am Ball), aber die TGS Pforzheim II (rechts Torhüter Stefan Rischar, links Markus Bujotzek) hat das gleiche Ziel.  Ripberger, PZ-Archiv
Einen Anlauf in Richtung der neuen Spielklasse unternimmt der TV Ispringen mit Pascal Stoll (am Ball), aber die TGS Pforzheim II (rechts Torhüter Stefan Rischar, links Markus Bujotzek) hat das gleiche Ziel. Ripberger, PZ-Archiv
16.09.2015

Handball: Landesliga: TV Ispringen und TGS-Reserve streben in die neue Spielklasse

Pforzheim. Nach erfolgreichen Jahren im Vorderfeld der Landesliga kann für den TV Ispringen das Ziel in der anstehenden Saison nur Qualifikation für die neue Verbandsliga heißen. Beim TVI sieht man der Herausforderung mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn Axel Müller, Robin Mandic und Nico Müller stehen studienbedingt zumindest in der Vorrunde nicht zur Verfügung.

Und mit Tobias Kautz erwischte es erneut einen der Youngster mit einem Kreuzbandriss. Dafür hat man mit Christian Bogner von der TGS Pforzheim Verstärkung auf der Problemzone auf Rechtsaußen gefunden. Mit dem erfahrenen Stamm um Stoll, Reich, den Kunz-Brüdern, Jan Schneider und Kehm sollte Trainer Andrej Bourlakin das Ziel erreichen. Mit Marvin Härter, Sören Apelt und Brian Morlock hat er auch noch einige Nachwuchsspieler in der Hinterhand.

Auch die TGS Pforzheim II will, wie es sich für Perspektivmannschaft eines Drittligisten geziemt, den Sprung in die Verbandsliga schaffen. Mit den Abgängen von Philipp Ast, Arthur Pietrucha, Steven Heintz, Raphael Blum und Christian Bogner haben die Wartberger zwar starke Akteure verloren. Dafür stehen Trainer David Hoffmann mit den Neuzugängen Felix Fischer (SG Calw/Hirsau/Liebenzell), Felix Klaus (Rutesheim) sowie Manuel Blum, Lukas Bauer, Alexander Klimovets, Raphael Kisslinger, Fabian Herkens, Tim Stuhler und Tim Zechmeister (alle eigene Jugend) viele neue Spieler zur Verfügung. Dazu darf man mit Kevin Schick, Markus Bujotzek und den Rost-Brüdern auf Verstärkung aus dem Drittligakader hoffen. Auch die Rekonvaleszenten Fabian Dykta und Adrian Enders werden wohl erst einmal in der Landesliga Spielpraxis sammeln.

Ob auch die HSG TB/TG 88 Pforzheim Ambitionen auf die Verbandsliga hat? Beim Aufsteiger gilt es nach acht Jahren Kreisliga zunächst einmal, sich in der Landesliga zu behaupten. Dabei mithelfen will Patrick Hammer, der auf der Trainerbank nun das Sagen hat. Sein Vorgänger Simon Hörner fungiert künftig als Co-Trainer und verlängerter Arm des Trainers auf dem Spielfeld, will sich dort aber in erster Linie auf die Rolle als Spielmacher konzentrieren. Bis auf Simon Drostatis (Abschied nach Ende des Studiums bereits während der vergangenen Runde) gibt es keine Abgänge. Mit Heimkehrer Findan Krettek (zuletzt TGS Pforzheim und Neuenbürg) hat man die Torhüterposition (Robert Müller und Philipp Jaizay) nachhaltig gestärkt. Für den Rückraum fand man mit Aaron Deeß und Tolga Celik in Knittlingen erfahrene Angreifer, für die rechte Außenbahn kam Aron Hartfelder vom TV Birkenfeld, links steht Justus Janitz nach seinem USA-Aufenthalt wieder zur Verfügung. Philipp Buchholz kommt aus der A-Jugend. Als Favoriten sieht man im Schlupf mit dem TV Ispringen und der TG Eggenstein „die üblichen Verdächtigen“. Die aus Wössingen und Jöhlingen gebildete HSG Walzbachtal und die HSG Ettlingen/Bruchhausen will man aber ebenso wenig unterschätzen wie die TGS Pforzheim II. gl.