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Foto: Ripberger, PZ-Archiv

Handball-Oberliga: Nächste hohe Hürde für die SG Pforzheim

Pforzheim. Mit sieben Auswärtssiegen in Folge konnte BW-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen in der Vorrunde der Saison 2018/2019 Fehltritte vor dem eigenen Anhang kompensieren. Mit der Begegnung bei der HSG Konstanz II ist Mitte Januar die Auswärtsserie gerissen, am vergangenen Wochenende folgte im Spiel bei H2Ku Herrenberg gleich der nächste Fehltritt. Und am Sonntag steht nun bei der TSG Söflingen eine weitere hohe Auswärtshürde bevor.

Die Vergleiche mit Söflingen haben für die Eutinger oft den Charakter von Schlüsselspielen. Schon zu Regionalligazeiten standen sich die Ulmer und die Pforzheimer in entscheidenden Matches, bei denen es oft um den Klassenerhalt ging, gegenüber. In der Oberliga waren es dann eher Auseinandersetzungen um Spitzenplätze. So ist es auch in dieser Runde, in die beide Seiten mit der Zielsetzung Aufstieg gegangen sind. In der Vorrunde haben sich beide Teams in der Bertha-Benz-Halle eine heiße Auseinandersetzung geliefert, in der die Ulmer nach Pforzheimer Dauerführung mit ihrem ersten Führungstreffer zum 33:32 als Sieger von der Platte gingen.

Von einer ähnlich engen Auseinandersetzung wird auch am Sonntagabend beim Rückspiel auf dem Ulmer Kuhberg ausgegangen, in das die Pforzheimer aber mit neuen personellen Problemen gehen. Nachdem Felix Lobedank nach dreimonatiger Verletzungspause jetzt endlich wieder mitmischen kann, fällt Nikolai Gerstner mit Knieproblemen aus. Darüber hinaus hat sich Jan Strehlau in Herrenberg nach einer Rangelei mit H2Ku-Routinier Christian Dürner die Rote Karte eingehandelt – und zwar mit Bericht. Dies bedeutet, dass er für eine Partie aussetzen muss. Michael Hohnerlein, der durch den Dauerausfall von Abwehrchef Ingo Catak ohnehin schon die Abwehr zusammenhalten muss, kann sich damit auf noch mehr Arbeit einstellen, am Kreis dürfte zudem auf Youngster Nik Wittke verstärkt gefordert sein. „Wir müssen das Beste draus machen“, sagt Alexander Lipps.