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Öfter erfolgreich zum Abschluss kommen müssen die Pforzheimer um Felix Lobedank (rechts) am Sonntag beim Gastspiel in Remshalden.  Foto: Pz-Archiv, Hennrich 

Handball-Oberliga: SG Pforzheim/Eutingen auf Wiedergutmachung aus

Pforzheim. Dem überraschend deutlichen Sieg bei Köndringen/Teningen hat die SG Pforzheim/Eutingen im Heimspiel mit der HSG Konstanz II eine ernüchternde 19:22-Heimniederlage folgen lassen. Mit den 22 Gegentreffern konnte sich SG-Trainer Alexander Lipps noch zufrieden erklären, musste er doch mit Ingo Catak, Jan Strehlau und nach kurzer Spielzeit mit Tom Schlögl seinen fast kompletten Abwehr-Innenblock ersetzen. Dass 19 Tore seiner Angriffsreihe nicht dem selbst gestellten Anspruch entspricht, braucht auch nicht diskutiert zu werden.

„Mit dem Kreieren der Chancen war ich noch einverstanden, aber die 23 Fehlwürfe, die wir im Verlauf der Begegnung dann zählen mussten, entspricht unseren Vorstellungen und Zielen von einem erfolgreichen Angriffsspiel überhaupt nicht“, so der SG-Coach, der beim Gastspiel am Sonntag beim SV Remshalden von seinen Mannen ohne Wenn und Aber eine Wiedergutmachung einfordert.

Einfach wird dies für den Mitfavoriten auf die Meisterschaft in der Handball-Oberliga Baden-Württemberg freilich nicht, denn der Gastgeber aus dem Remstal steht nach drei Auftaktniederlagen selbst mit dem Rücken zur Wand. Dass der Gegner kämpfen kann, hat er im Vorjahr im Vorrundenspiel in der Bertha-Benz-Halle bewiesen, als er den Pforzheimern in einer engen Begegnung im Endspurt gerade noch einen 27:26-Sieg zuließ. Besser lief es dann für die Eutinger im Rückspiel in Geradstetten, das Jule Broschwitz und seine Mitstreiter mit 33:21-Treffern dann recht deutlich für sich entschieden.

Keine guten Voraussetzungen

Einfach wird der Gang ins Remstal aber auch der Verletzungen wegen, und hierüber spricht Alexander Lipps, weil ihm das Klagen fern ist, gar nicht gerne. Ingo Catak sowie Jan Strehlau werden definitiv weiter fehlen, Tom Schlögl, der gegen Konstanz mit einer Zerrung schon nach ein paar Minuten runter musste, hat am Mittwoch mit leichtem Lauftraining begonnen und Nikolai Gerstner hütete zu Beginn der Woche noch erkrankt das Bett. Also alles andere als günstige Voraussetzungen, aber dennoch gilt nur eines: aus Remshalden müssen zwei Punkte mitgebracht werden.