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Symbolbild: dpa
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11.04.2019

Handball-Oberliga: SG Pforzheim/Eutingen ohne Druck nach Weilstetten

Pforzheim. Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen hat sich lange Zeit in dieser Saison dem fast schon ungeheueren Verletzungspech entgegengestemmt. Nach dem Kreuzbandriss von Julian Broschwitz im Schlüsselspiel beim TSV Blaustein war die Widerstandskraft der Eutinger aber gebrochen. 2:6-Punkte beträgt die Ausbeute der Schützlinge von Alexander Lipps seit dem Ausscheiden ihre Kapitäns und Spielmachers.

Obwohl in den restlichen drei Begegnungen noch sechs Punkte ausgespielt werden und der Abstand zu Tabellenplatz zwei vier Zähler beträgt, ist man im Lager der Eutinger realistisch genug anzuerkennen, dass der Zug abgefahren ist. Mit Youngstern aus dem Talentstall aber auch recht prominenten Neuzugängen von außerhalb will man in der nächsten Saison einen neuen Anlauf nehmen.

Am Samstag müssen die Eutinger beim TV Weilstetten wieder auswärts ran. Nachdem die Qualifikation für den Dritt-Liga-Aufstieg als abgehakt betrachtet werden kann, können Manuel Mönch und seine Mitstreiter seit Monaten erstmals wieder ohne Druck auflaufen. Gut möglich, dass dies auf der Balinger Alb sogar zum Schlüssel für ein Erfolgserlebnis wird.

Im Gegensatz zu den Eutingern steht Weilstetten weitaus stärker unter Zugzwang, denn wenn aus der Oberliga fünf Mannschaften absteigen – und dies ist der Fall, wenn der TVS Baden-Baden und der TSV Neuhausen/F aus der 3. Liga absteigen müssen. Dann erwischt es auch die Balinger eine Klasse darunter.

Im Vorrundenvergleich der beiden Kontrahenten haben die Pforzheimer nach anfänglichen Problemen letztendlich einen ungefährdeten 32:28-Sieg herausgespielt. Alexander Lipps hat es damals besonders gefallen, dass sich elf seiner zwölf Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen haben. Von diesem Vergleich her kennen die Eutinger auch mit Nick Single und Micha Kübler die beiden herausragenden Spieler des Gegners.