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Voll reinhängen, wie hier Michael Hohnerlein, muss sich die SG Pforzheim/Eutingen auch im Spitzenspiel gegen Bittenfeld II. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Voll reinhängen, wie hier Michael Hohnerlein, muss sich die SG Pforzheim/Eutingen auch im Spitzenspiel gegen Bittenfeld II. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
21.02.2019

Handball-Oberliga: Schlüsselspiel für die SG Pforzheim/Eutingen

Pforzheim. So eine „breite Spitze“ war in der Handball-Oberliga Baden-Württemberg nicht zu erwarten gewesen. Sieben Mannschaften dürfen sich vor dem letzten Drittel der Saison noch Hoffnung auf einen der beiden ersten Plätze machen, die zu den Qualifikationsspielen um den Aufstieg in die 3. Bundesliga berechtigen. Darunter sind auch die SG Pforzheim/Eutingen (derzeit mit 25:13-Punkten auf Rang 3) sowie der TV Bittenfeld II (derzeit mit 25:15-Punkten auf Rang 4), die sich am Samstagabend (20 Uhr) im direkten Vergleich gegenüberstehen.

Mit dem TV Bittenfeld II stellt sich zwar ein Aufsteiger in der Bertha-Benz-Halle vor. Die Perspektivmannschaft des TVB(ittenfeld) Stuttgart soll aber zumindest mittelfristig für die 3. Bundesliga aufgebaut werden. Hierzu setzt man bei den Remstälern vor allem auch auf die beiden auch hierzulande von ihrem Intermezzo bei der TGS Pforzheim bekannten Daniel Sdunek und Martin Kienzle. Der mittlerweile 38-jährige Sdunek gilt trotz der vielen Gegentreffer seines Teams nach wie vor zu den besten seines Fachs in der baden-württembergischen Eliteliga. Martin Kienzle hat erst am letzten Wochenende mit 13 Toren (aber auch zwei Zeitstrafen) beim Sieg gegen Weinsberg bewiesen, dass er nach wie vor spritzig aber auch hitzig ist.

Bei dem Vergleich treffen auch zwei Spielphilosophien aufeinander. Während man auf Bittenfelder Seite vor allem auf den Angriff (mit 634 Toren die durchschlagskräftigste Sturmreihe der Liga) setzt, dafür in der Abwehr (594 Gegentreffer) offensichtlich offensiver agiert, steht bei den Pforzheimern (Torverhältnis 531:480 Treffer) eindeutig die Torsicherung im Vordergrund. Nimmt man den klaren 28:19-Sieg der Eutinger in der Vorrunde als Maßstab war die Variante von Alexander Lipps die erfolgreichere.

Was die Aufstellung betrifft, wird es in den Reihen der Eutinger gegenüber dem Söflinger Spiel kaum Veränderungen geben. Jan Strehlau wird weiterhin fehlen, seine Sperre wurde nach der Disqualifikation im Herrenberger Spiel mittlerweile auf zwei Spiele festgesetzt. Schwacher Trost, er war auch diese Woche erkrankt außer Gefecht und hätte mit großer Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht mit auflaufen können.

Behinderungen bei der Abfahrt

Vor den Heimspielen am Samstag in der Bertha-Benz-Halle weist die SG Pforzheim/Eutingen darauf hin, dass es bei Fahrten in die Innenstadt wegen Demonstrationen und Veranstaltungen zum Gedenktag „23. Februar“ zu situativen Sperrungen und Behinderungen kommen kann. So ist ab etwa 17.00 Uhr eine Anfahrt über die Autobahn-Ausfahrt Pforzheim-Nord und über die Nordstadt nicht möglich. Vor dem Spiel der SG-Herren um 20.00 Uhr wird es in der Halle eine Durchsage und eine Gedenkminute für die Opfer des 23. Februar 1945 in Pforzheim geben.